Entlebuch – Sempach 1:2 (0:1)

Entlebuch vermochte die Serie der Ungeschlagenheit nicht länger fortzusetzen und verlor gegen Sempach. Die Gäste waren lange Zeit das wachere Team und entführten die drei Punkte nicht ganz unverdient.

 

Sempach übernahm zu Beginn das Spieldiktat. Die Gäste gewannen die Mehrheit der Zweikämpfe, waren oft einen Schritt schneller und konnten das Spielgeschehen vorwiegend in Entlebuchs Platzhälfte halten. Gefährlich für das Tor von Marco Mathis wurde es allerdings zunächst nicht. Nach einer weitgehend ereignislosen ersten halben Stunde war es schliesslich Entlebuch, das einen Angriff lancieren konnte. Die Hereingabe von Pascal Vogel konnte aber von Sempachs Hintermannschaft unschädlich gemacht werden. Nun war Sempach an der Reihe. Mehrmals tauchten die Gäste im Sechzehner der Entlebucher auf und ein Schuss aus der zweiten Reihe strich nur ganz knapp über das Tor.

 

Verdiente Sempacher Führung

Immer wieder hatte die Entlebucher Defensive Glück, dass der letzte Pass der Gäste ungenau war und nicht ankam. Sieben Minuten vor der Pause liess sich das Heimteam dann aber erwischen. Ein langer, diagonal geschlagener Ball hinter die Abwehr fand seinen Abnehmer in Marcel Bühlmann. Dieser war in der Entlebucher Hintermannschaft vergessen gegangen und machte sich alleine auf in Richtung Entlebucher Tor. Mit einem präzisen Schuss in die weite Ecke liess er Marco Mathis keine Abwehrchance. Der Schock sass tief bei den Entlebuchern. Nur eine Minute später kam nämlich ein gegnerischer Angreifer aus rund 35 Metern zum Schuss. Der Knaller landete an der Latte – Glück für Entlebuch, dass man zur Pause nur mit einem Tor im Hintertreffen lag.

 

Zweites Gegentor kurz nach der Pause

Erst vier Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als Sempach bereits wieder jubeln konnte. Ein Schuss aus grosser Distanz versuchte Mathis mit den Fäusten nach vorne abzuwehren. Er schätzte den Flatterball aber falsch ein und konnte damit das zweite Gegentor nicht verhindern. Nun reagierte Entlebuchs Trainerduo Mahler/Koch und nahm einen Doppelwechsel vor. Aber weiterhin war Sempach gefährlicher und Entlebuch musste froh sein, nicht einen weiteren Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Nach 65 Minuten keimte doch noch einmal Hoffnung auf. Michael Mahler kam in Ballbesitz und zog ab. Sein Schuss wurde von einem Verteidiger unglücklich abgelenkt, so dass der Ball zum Anschlusstreffer im Netz landete. Die Einheimischen drehten jetzt auf und nur zwei Minuten später landete der Ball nach einem Kopfball, der über den Torhüter hinweg flog, am Pfosten. In Sachen Metalltreffer war es nun ausgeglichen, Tore hatten die Gäste allerdings immer noch eines mehr auf dem Konto. Entlebuch suchte mit allen Mitteln den Ausgleich, was zur Folge hatte, dass  für Sempach Raum zum Kontern entstand. Beide Teams konnten aber keinen Treffer mehr verbuchen. Damit konnte Sempach seine Siegesserie auf nunmehr fünf Siege in Folge erweitern. Entlebuch hingegen musste die zweite Niederlage der Saision verkraften und mit einem negativen Resultat die Vorrunde beenden. Dennoch darf diese insgesamt als erfreulich eingestuft werden. Mit zwei Punkten Rückstand auf die beiden Spitzenteams überwintert die Farbschachen-Elf auf dem dritten Platz.

 

Spielort: Farbschachen.  – Zuschauer: 200. – Schiedsrichter: Luiqi Gojani. – Tore: 38. Marcel Bühlmann 0:1. 49. Marcel Bühlmann 0:2. 65. Michael Mahler 1:2. – Entlebuch: Marco Mathis; Remo Wigger, Ivo Thalmann, André Bieri; Marco Wigger (53. Patrick Lötscher), Sandro Röösli, Sven Unternährer, Jan Achermann, Adrian Wigger (83. Luca Schütz); Pascal Vogel (53. Linus Bieri), Michael Mahler. – Bemerkungen: 39. Lattenschuss Sempach, 67. Pfostenschuss Entlebuch; 3 gelbe Karten für Entlebuch.

FC Entlebuch – FC Emmenbrücke 2:1 (1:1)

Dank einem Sieg über Verfolger Emmenbrücke festigen die Entlebucher weiter ihre Position in der Spitzengruppe. Dabei gelang es ihnen wiederum auf einen Rückstand zu reagieren und in zwei wichtigen Momenten zu treffen.

 

Pascal Helfenstein

 

In der Startviertelstunde operierten die Gäste aus Emmenbrücke immer wieder mit langen Bällen hinter das Abwehrzentrum der Entlebucher. Mit vereinten Kräften und etwas Glück gelang es Marco Mathis und seinen Kollegen in der Abwehr jedoch den Ansturm von Emmenbrücke zu überstehen. Glück deshalb, weil die Pfeife des Unparteiischen nach einer heiklen Szene im Entlebucher Strafraum stumm blieb.

Die Gastgeber konnten die Partie danach ausgeglichener gestalten und hatten ihrerseits erste Tormöglichkeiten, welche jedoch ebenfalls ausgelassen wurden. Beide Teams hatten sich mittlerweile auf die Spielweise des anderen eingestellt und da die Defensivabteilungen keine grossen Fehler begingen, waren Torchancen bis kurz vor der Pause eher Mangelware. Sechs Minuten vor dem Pausentee erkämpfte sich Robin Hrgota einen Ball in der eigenen Platzhälfte. Er liess seine Klasse aufblitzen und umrundete gleich mehrere Entlebucher. Emmenbrücke liess den Ball in den eigenen Reihen blitzschnell zirkulieren und gleichzeitig sprintete Robin Hrgota in die Spitze. Dort wurde er wieder angespielt und konnte den Ball trotz Bedrängnis vom Entlebucher Abwehrchef und Torhüter zurücklegen wo Egzon Memeti den Ball problemlos zur Führung im Entlebucher Gehäuse unterbringen konnte.

 

Entlebucher Jubel vor und nach der Pause

Entlebuch reagierte prompt auf den Rückstand und scheiterte mit einem Kopfball von Pascal Vogel (43.) und einem Schuss von Daniel Kaufmann (44.) jeweils nur ganz knapp. Bereits lief die Nachspielzeit der ersten Hälfte und Entlebuch kam nochmals zu einem Eckball. Entlebuch spielte eine kurze Variante und Daniel Kaufmann zog Richtung Strafraum bereit eine Flanke zu schlagen. Gerade als er in der Ecke des gegnerischen Sechzehners angekommen war wurde er von Michael Wymann abrupt gebremst mit der Konsequenz, dass dem Referee nichts anderes übrig blieb als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Michael Mahler nahm Anlauf und verwandelte den Strafstoss souverän zum Ausgleich. Nach der Pause gelang es den Entlebuchern den positiven Schwung gleich mitzunehmen. Jan Achermann sorgte für einen Entlebucher Ballgewinn im Mittelfeld und spielte steil auf Michael Mahler. Dieser legte für seinen Stürmerkollegen Pascal Vogel auf und dieser traf eiskalt zum 2:1 für Entlebuch.

 

Die Gäste finden kein Mittel

Emmenbrücke benötigte doch einen Moment um auf die beiden Rückschläge vor und nach der Pause zu reagieren. Doch der Druck nahm langsam und stetig zu. Das Spielgeschehen fand nun doch mehrheitlich in der Entlebucher Platzhälfte statt, jedoch fehlten die ganz guten Tormöglichkeiten. Die Farbschachen-Elf versuchte bei einem Ballgewinn schnell umzuschalten und die Partie mit einem Konter zu entscheiden doch sowohl Patrick Lötscher dessen Schuss nur knapp am Tor vorbei zischte wie auch Michael Mahler, dessen Abschluss von Oliver Omlin mit einem super Reflex noch abgewehrt werden konnte, verpassten die vorzeitige Entscheidung. Emmenbrücke kam gegen Ende der Partie noch zu weiteren Standardsituationen doch sie konnten keinen Profit daraus schlagen. Für etwas Aufregung sorgten kurz vor Schluss noch zwei vermeintliche Tätlichkeiten von Emmenbrücke welche jedoch unbestraft blieben. Dank dem 2:1 Sieg gegen den direkten Verfolger Emmenbrücke behaupten die Entlebucher den zweiten Tabellenplatz und es kommt nun am nächsten Spieltag zum Derby gegen den Leader aus Wolhusen.

 

Spieltelegramm

Spielort: Farbschachen. – Zuschauer: 230. – Schiedsrichter: Wyss. – Tore: 39. Egzon Memeti 0:1, 45. Michael Mahler 1:1., 47. Pascal Vogel 2:1 – Entlebuch: Marco Mathis, Remo Wigger, Christian Affentranger, Daniel Kaufmann, Jan Achermann, Pascal Vogel (82. Sven Unternährer), Michael Mahler (89. Linus Bieri), Sandro Röösli, Patrick Lötscher, Ivo Thalmann, Marco Wigger (75. Marco Wigger) – Bemerkungen: je 3 gelbe Karten

FC Altbüron-Grossdietwil – FC Entlebuch 2:3 (1:0)

In einem unterhaltsamen und intensiven Spiel stoppt Entlebuch die Siegesserie des Leaders Altbüron-Grossdietwil. Zwei Tore kurz nach der Pause ebneten dabei den Weg zum ersten Meisterschaftssieg auf dem Aengelgehr seit mehr als fünf Jahren.

 

Pascal Helfenstein

 

Entlebuch startete beherzt in den Spitzenkampf gegen Algro. Mit guten Offensivbemühungen versuchten sie den Platzherren gleich von Beginn an den Schneid abzukaufen. Der Leader bekundete mit der Entlebucher Spielweise doch etwas Mühe und sah sich meist mit Abwehrarbeit beschäftigt. Auf der Gegenseite hatte Entlebuchs Abwehr zu Beginn nicht viel zu tun und die fehlenden Zweikämpfe wirkten sich in der Startviertelstunde doch ein wenig aufs Spiel aus. Ein paar Mal brachten sie sich durch Unkonzentriertheiten selber und unnötig unter Druck doch Altbüron konnte daraus keinen Profit schlagen.

 

Viel Aufwand wenig Ertrag

Zu herausgespielten Chancen kamen eigentlich nur die Entlebucher. Sie hatten klar Oberhand im Mittelfeld und eroberten sich dort extrem viele Bälle. Nachdem Entlebuch bereits zwei Abschlüsse zu verzeichnen hatte, rollte in der 21. Minute ein weiterer Angriff in Richtung des Tors von Altbüron-Grossdietwil. Michael Mahler fand den richtigen Zeitpunkt für sein präzises Zuspiel auf Sandro Röösli, so dass dieser mit Tempo alleine vor dem gegnerischen Torhüter auftauchte. Zum Leidwesen der Entlebucher Supporter brachte er den Ball aber nicht an Dominic Schüpbach vorbei. Entlebuchs Auftritt bis zu diesem Zeitpunkt war sehr überzeugend es fehlte nur der verdiente Erfolg. Nach einer halben Stunde liessen sich zwei Entlebucher für einmal im Mittelfeld zu leicht ausspielen. Algro schaltete blitzschnell um und Entlebuchs Abwehr war für einen Moment etwas entblösst. Nach einem missglückten Abschluss kullerte der Ball direkt vor die Füsse von Dominic Luder dessen Schuss von Marco Mathis nur noch nach vorne abgewehrt werden konnte. Luder reagierte blitzschnell und konnte den Ball gerade noch vor dem hereingrätschenden Christian Affentranger über die Linie drücken. Die Entlebucher schienen nachdem Gegentreffer doch etwas geknickt zu sein. Während dem die Gastgeber nur vehement den zweiten Treffer suchten, agierten die Entlebucher nun sehr verunsichert. Sie gingen nicht mehr so konsequent wie zu Beginn der Partie zur Sache und ein Fehlpass reihte sich an den anderen. Algro drückte auf den zweiten Treffer und wäre beinahe auch belohnt worden. Emrah Karaboga setzte sich auf der Seite zu einfach durch, scheiterte dann aber an Marco Mathis. Schliesslich war es dann Christian Affentranger der den freiliegenden Ball aus der Gefahrenzone bugsieren konnte.

 

Starke Reaktion nach der Pause

Der Unterbruch kam den Entlebuchern dann mehr als gelegen um sich und die Gedanken wieder etwas ordnen zu können und offenbar fand das Trainerduo Patrick Mahler/Beat Koch genau die richtigen Worte für ihre Spieler. Entlebuch legte nämlich gleich einen Blitzstart in die zweite Hälfte hin. Es waren erst einige Sekunden gespielt als Marco Wigger zu Sandro Röösli ins Zentrum spielte. Dieser sah den startenden Michael Mahler und legte ihm den Ball in den Lauf. Entlebuchs Topskorer liess dem gegnerischen Schlussmann keine Abwehrchance und sah wie sein Schuss via Innenpfosten den Weg ins Netz fand. Die Partie war nun wieder offen und beide Mannschaften suchten ihr Glück in der Offensive. Neun Minuten später kamen die Entlebucher zu einem Freistoss aus aussichtsreicher Position. Daniel Kaufmann zirkelte den Ball auf Sandro Röösli dessen Kopfball zwar von Dominic Schüpbach noch abgewehrt werden konnte doch gegen den folgenden Nachschuss war auch er machtlos. So gelang es den Gästen die Partie innert wenigen Minuten zu drehen. Die Siegesserie der Gastgeber geriet nun mächtig ins Wanken und dementsprechend angestachelt reagierten sie auf den Rückstand. Sie suchten richtiggehend nach Standardsituationen und Entlebuch war in dieser Phase zu oft bereit ihnen diesen Gefallen zu tun. Nicht weniger als fünf Freistösse allesamt aus gefährlicher Position konnte Altbüron-Grossdietwil treten. Doch entweder kam der Ball gar nicht aufs Tor oder falls doch hielt Marco Mathis seinen Kasten rein.

 

Der Joker sticht

Gegen Ende der Partie gelang es den Entlebuchern dann aber wieder besser sich aus der eigenen Abwehr zu befreien. Acht Minuten vor Schluss scheiterte Michael Mahler mit einem satten Schuss am glänzend reagierenden Dominic Schüpbach. Beide Teams wussten um die heikle Schlussphase doch sie sorgten weiterhin für beste Unterhaltung. Es lief bereits die letzte Spielminute als Entlebuch ein Foul in der gegnerischen Platzhälfte reklamierte, jedoch zurecht keinen Freistoss zugesprochen bekam. Dennoch schienen beide Teams für einen Moment etwas verunsichert und Entlebuch konnte aus dieser Situation Profit schlagen. Daniel Kaufmann bekam den Ball auf den Fuss und preschte nach vorne. Sein Zuspiel fand den Weg zum eben erst eingewechselten und freistehenden Luca Schütz. Der junge Nachwuchsspieler liess sich nicht bitten und erzielte eiskalt den dritten und vorentscheidenden Treffer für die Entlebucher. Es standen noch bange Minuten der Nachspielzeit an und tatsächlich erzielte Algro in der letzten Spielminute nach einem Eckball noch den Anschlusstreffer zum 3:2 doch gleich danach beendete der Unparteiische das Spiel. Dank diesem Auswärtserfolg beim Leader ziehen die Entlebucher an Altbüron-Grossdietwil vorbei und grüssen neu vom zweiten Tabellenrang.

 

Spieltelegramm

Spielort: Aengelgehr. – Zuschauer: 150. – Schiedsrichter: Morina. – Tore: 31. Dominik Luder 1:0, 46. Michael Mahler 1:1, 57. Sandro Röösli 1:2, 90. Luca Schütz 1:3, 94. Marc Oetterli 2:3 – Entlebuch: Marco Mathis, Remo Wigger, Ivo Thalmann, Sandro Röösli (77. Sven Unternährer), Christian Affentranger, Patrick Lötscher, Daniel Kaufmann, Jan Achermann, Linus Bieri (46. Marco Wigger), Pascal Vogel (87. Luca Schütz), Michael Mahler – Bemerkungen: 1x gelb Entlebuch, 2x gelb Altbüron-Grossdietwil

Hildisrieder SV – FC Entlebuch 3:6 (2:3)

Hildisrieden – Entlebuch 3:6 (2:3)

Obwohl es in dieser Partie lediglich um die Platzierung ging, schenkten sich die beiden Teams nichts. In dem zum Teil überhart geführten Abschlussspiel wurden die Schwächen der beiden Abwehrreihen schonungslos aufgedeckt.

 

 

Gerry Gut

Hildisrieden erwischte den besseren Start, agierte spritziger und kam in den ersten Minuten bereits zu zwei Eckbällen. Doch schon mit ihrem ersten Angriff konnten die Entlebucher die Führung bejubeln. André Bieris weit geschlagener Ball hinter die aufrückende Abwehr der Gastgeber wurde von Samuel Wirz übernommen. Dessen Flanke konnte Pascal Vogel ungehindert unter die Latte knallen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei die mangelnde Defensivarbeit zu vielen guten Tormöglichkeiten einlud.

 

Drei Tore in zehn Minuten

Denn bereits zwei Zeigerumdrehungen später bewerkstelligte der HSV den Ausgleich. Nach einem flach getretenen Freistoss aus spitzem Winkel durfte James Ineichen ungehindert buchen. Kurz darauf ereignete sich nahezu die gleiche Szene wie beim Führungstreffer der Entlebucher. Den weiten Ball in den Rücken der Abwehr übernahm diesmal Jan Achermann. Sein Flankenball wurde zunächst abgewehrt, doch der aufgerückte Jörg Dahinden erzielte mit einem präzisen Schuss ins hohe Eck das 1:2. In seinem letzten Spiel für die erste Mannschaft war es Samuel Wirz ebenfalls vergönnt, erfolgreich abzuschliessen. Er fasst sich ein Herz und traf aus gut 20 Metern genau in die Ecke (18.). In der Folge gestaltete sich das Spiel ausgeglichen und war geprägt von vielen Fouls. Schiedsrichter Yves Bryner zückte bis zur Pause bereits viermal die gelbe Karte gegen Entlebuch. Man kam in einigen Zweikämpfen einfach den berühmten Schritt zu spät. Die Gäste konnten sich aber auch offensiv in Szene setzen, so traf Sandro Röösli in der 38. Minute mit einem Freistoss nur den Pfosten. Kurz vor der Pause wird ein Abwehrkopfball zur Vorlage für Hildisrieden. Nach einigen Abprallern und viel Bodenkampf landete der Ball schliesslich bei Fabian Wicki, welcher den Anschlusstreffer markierte.

 

Viel Gerede, wenig Fussball

In der zweiten Hälfte agierten beide Mannschaften weiterhin aufsässig, deshalb entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit wenigen schönen Ballstafetten. Viele Fouls und viel Gerede dominierten bis zum Schluss. Immerhin kamen die Zuschauer noch in den Genuss von einigen Toren.

Jan Achermann verwertete den fälligen Elfmeter gleich selber, nachdem er im Strafraum in aussichtsreicher Lage zu Boden gerissen wurde (59.). Auch Adrian Wigger liess sich in die Torschützenliste eintragen. Von Jan Achermann mustergültig eingesetzt, liess er sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball in die rechte Ecke (67.). Die Gastgeber kämpften etwas unglücklich, so wurde der Ball in der gleichen Szene auch in mehrmaligen Versuchen von den Entlebuchern abermals abgelenkt oder der Pfosten verhinderte den Erfolg (70.). Eine Viertelstunde vor Schluss klappte es dennoch mit einem weiteren Tor. Der eingewechselte Michel Kohler versetzte seinen Gegenspieler und traf in die nahe Ecke. Simon Studer, kurz zuvor eingewechselt, schlug in der 87. Minute eine herrliche Flanke auf Pascal Vogel, welcher per Kopf über den zögernden Torhüter Björn Zobrist hinweg das Schlussresultat von 3:6 erzielte.

 

Erfolgreichste Drittligasaison

Der FC Entlebuch darf auf eine gelungene Saison zurückblicken. Lange durfte man mit den Aufstiegsspielen liebäugeln, ehe die entscheidenden Niederlagen gegen Triengen und Wolhusen den perfekten Erfolg zunichtemachten. Seit dem Abstieg aus der 2. Liga im Jahr 2011 gelang der Mannschaft von Patrick Mahler und Beat Koch mit 40 Punkten und dem 4. Rang die bisher beste Leistung.

 

Spieltelegramm

Spielort: Bogenhüsli. – Zuschauer: 120. –

Schiedsrichter: Yves Bryner. – Tore: 5. Pascal Vogel 0:1, 7. James Ineichen 1:1, 12. Jörg Dahinden 1:2, 18. Samuel Wirz 1:3, 42. Fabian Wicki 2:3, 59. Jan Achermann 2:4 (Penalty), 67. Adrian Wigger 2:5, 73. Michel Kohler 3:5, 86. Pascal Vogel 3:6. – Entlebuch: Marco Mathis, André Bieri, Fabian Brun (46. Martin Bieri), Oliver Müller (81. Simon Studer), Jörg Dahinden (61. Marco Wigger), Samuel Wirz, Adrian Wigger, Sandro Röösli, Sven Unternährer, Jan Achermann, Pascal Vogel. – Bemerkungen: – 39. Pfostenschuss Sandro Röösli, 70. Pfostenschuss Fabian Wicki, 5 gelb Karten für Entlebuch, 2 gelbe Karten für Hildisrieden.

3. Liga Meisterschaftsstart 22./23.08.2015