Entenrennen Bilder online

Am Sonntag ging unter idealen Wetterbedingungen das FCE äntelirennen über die Bühne. Der Anlass, welcher von einem 5-köpfigen OK unter der Leitung von Sacha Achermann organisiert wurde, fand zum ersten Mal statt. Der OK-Präsident oder besser gesagt der Chef-Enterich war es selber, der diese Idee an einer Vorstandssitzung mal zur Diskussion stellte. „Wir wollten einfach mal etwas Neues machen und dieser Vorschlag kam auf Anhieb gut an, sodass es bald an die Planung und dann an die Umsetzung ging“. Von der Idee bis zum Renntag verging dann rund ein halbes Jahr.

Im Vorgang zum Renntag ging es erst einmal darum die vielen Rennenten an Unterstützer zu verkaufen. Dank der Mithilfe der Vereinsmitglieder gelang es alle 3000 verfügbaren Enten an den Start zu bringen. Insgesamt gab es drei verschiedene Rennkategorien nämlich das normale äntelirennen, das Firmenrennen und das interne FCE Mitgliederrennen. Nachdem das interne Mitgliederrennen quasi als Testlauf diente, startete der offizielle Kampf um die schnellste Ente um 12:00 Uhr. In zwei Vorläufe in welchen je 1500 Enten am Start waren, konnten sich die je 500 Besten für den Finallauf qualifizieren. Aus luftiger Höhe ins kalte Wasser geworfen, machten sich die Enten auf ihren rund fünf minütigen Weg über Stock und Stein in Richtung Zielgelände. Dort bot sich jeweils ein eindrückliches Bild, wenn die vielen Enten die kleine Emme quasi in ein gelbes Entenmeer verwandelten. Unten angekommen kämpften die Enten verbissen um jeweils als erstes durch den eigens gebauten Zieltrichter zu kommen. Dabei hatten die vielen anwesenden Zuschauer beim Zielgelände, welches beim Steinbruch der Firma Arnet eingerichtet war, beste Sicht auf den Zieleinlauf. Die schnellste Ente des Tages kam schliesslich aus dem Ebnet. Sie gehörte Christian Böbner, welcher den ersten Preis, einen Reisegutschein, gewann.

Nebst dem Renngeschehen genossen die Anwesenden aber auch das gemütliche Zusammensein zwischen Jung und Alt und liessen sich durch die Festwirtschaft, welche von den FCE Senioren geführt wurde, verwöhnen. Das schöne Herbstwetter trug natürlich auch seinen Teil zum gemütlichen Ausklang des Renntages bei. Dass die kleinen gelben Enten gerade das jüngere Publikum auch nach dem Rennen noch in ihren Bann zogen war wohl vorauszusehen.

Nachdem der offizielle Teil vorüber war, zeigte sich auch der Chef-Enterich sichtlich zufrieden. „Die Organisation hat geklappt, die Anwesenden hatten ihren Spass und werden den Anlass sicher in guter Erinnerung behalten, beste Werbung für unseren Verein“ resümierte er. Auf die Frage ob es auch im nächsten Jahr ein äntelirennen geben wird, meinte er diplomatisch: „Wir werden jetzt mal ein Fazit ziehen und dann schauen wir weiter, aber es sind schon einige gute Ideen für eine Neuauflage vorhanden.“

Text Pascal Helfenstein

Bilder Erwin Meier

 

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Drei Punkte aus Dagmersellen entführtt

Frühe Führung in der 1. Minute

Zu Beginn dieser 6. Meisterschaftsrunde betrug die Punktedifferenz vom 1. bis zum 5. Platz lediglich einen Zähler! Will man nach sechs Runden weiterhin ganz vorne dabei sein, müssen weitere Punkte erspielt werden!

Die Ausgangslage dieser Runde war somit hochbrisant und man durfte auf eine spannende Partie hoffen.

Wer vor Beginn dieser Partie das Gefühl hatte, die beiden Mannschaften würden dieses Spiel abwartend und eher langsam angehen, sah sich getäuscht.

Die Match – Uhr stand noch nicht einmal bei einer Minute, hiess das Resultat bereits 0:1!

Schiedsrichter Bosshard gab die Partie frei und Entlebuch führte das Anspiel aus! Der Ball lag in den Füssen von Spielertrainer Daniel Kaufmann, welcher blitzschnell den freistehende Lars Schmid bediente. Schmid setzte sich auf der linken Seite durch und schob das Leder flach am Torhüter rechts vorbei in die Maschen.

Die Einheimischen hatten sich von diesem Schock langsam erholt und fanden nun nach 10 Minuten etwas besser ins Spiel. Entlebuch eroberte sich daraufhin im Mittelfeld den Ball, wobei Lars Schmid flach angespielt wurde. Dieser liess den Ball zwischen seinen Beinen durch und Daniel Kaufmann konnte den Ball übernehmen. Sein Schuss in die linke untere Ecke wurde vom Schlussmann aber gekonnt pariert.

In der Folge war es nun Dagmersellen, welches im Mittelfeld den Ball erkämpfte. Der schnelle Steilpass auf die Spitze wurde vom herauslaufenden Torhüter Silvan Aemmer in letzter Sekunde wegbefördert. Wenige Minuten später gab es wiederum eine ähnliche Situation. Diesmal musste Aemmer ausserhalb des Strafraumes Hals und Kragen riskieren und sogar mit einem Kopfball befreien.

Infolge einer Regelwidrigkeit bekam Entlebuch einen Freistoss zugesprochen. Lukas Studer nahm sich das Leder und bediente Daniel Kaufmann mit einem Querpass. Der scharf getretene Schuss traf den gegnerischen Torhüter derart unglücklich an der Hand, dass dieser verletzt ausgewechselt werden musste.

Auf der linken Seite lancierte Dagmersellen einen weiteren Angriff. Die Hereingabe wurde direkt übernommen, doch die Kugel flog weit übers Tor. In der 38. Spielminute wurde Patrick Lötscher auf der Höhe der Mittellinie derart hart angegangen, dass auch er leider verletzt das Spielfeld verlassen musste.

Eine weitere nennenswerte Aktion fand auf der linken Seite statt. Jan Achermann setzte sich im Mittelfeld trickreich durch, lief bis zur Grundlinie und spielte in den Strafraum. Sein Zuspiel konnte jedoch aus aussichtsreicher Position nicht verwertet werden.

Nun waren es die Einheimischen, welche kurz vor der Pause einen ähnlichen Angriff auslösten. Die scharfe Hereingabe wurde jedoch von Aemmer zu Nichte gemacht. Kurz darauf beendete Schiedsrichter Rolf Bosshard die erste Halbzeit!

 

 

Zwei stehende Bälle führten in der zweiten Hälfte zu nennenswerten Treffern

 

Auch nach dem Pausentee stand die Hintermannschaft von Entlebuch weiterhin sehr solide da und liess aus dem Spiel heraus keine gefährlichen Aktionen zu.

In der 49. Spielminute bekam Entlebuch einen Freistoss zugesprochen. Lukas Studer übernahm die Verantwortung und zirkelte den Ball mit viel Drall in den Strafraum. Der Kopfball von Jan Achermann verfehlte das Ziel nur um Haaresbreite!

Dagmersellen hingegen ging nun höhere Risiken ein und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen. Die Hintermannschaft von Entlebuch war mehr und mehr gefordert!

In der 73. Minute pfiff Schiedsrichter Basshard einen Freistoss für Dagmersellen.

Ineichen setzte sich den Ball! Aus 25 Metern drosch er diesen über die Mauer und versenke ihn unhaltbar in der linken oberen Ecke!

Keine der beiden Mannschaften wollte sich mit dem Unentschieden begnügen! Das Spiel wurde in der Folge ruppiger und gehässiger!

Die Angriffsbemühungen beider Mannschaften blieben vorerst erfolglos, da die Zuspiele aus dem Spiel heraus zu unpräzise waren oder die Hintermannschaften gute Arbeit leisteten.

Die stehenden Bälle sorgten auf beiden Seiten immer wieder für viel Gefahr und Nervenkitzel.

So war es dann in der 83. Minute, als Entlebuch einen Eckball treten konnte.

Lukas Studer schoss den Ball gefährlich mit viel Drall in den Strafraum und Patrick Wigger stand goldrichtig. Mit dem Kopf versenkte er den Ball mit viel Wucht unhaltbar in die Maschen.

Mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung, Kampfgeist und grossem Siegeswillen spielte man die restliche Zeit über die Runden und liess sich somit den Sieg nicht mehr nehmen.

 

Erwin Bieri

 

Spieltelegramm:

Chrüzmatt, 100 Zuschauer

Schiedsrichter: Rolf Bosshard

 

Tore:

1 Min. 0:1 Lars Schmid, 73 Min. 1:1 Ineichen

83 Min. 1:2 Patrick Wigger

 

Entlebuch: Silvan Aemmer, Christian Affentranger, Patrick Wigger, Daniel Kaufmann, Jan Achermann, Pascal Vogel, (60. Luca Schütz) Lars Schmid, (90. Michael Koch) Janik Portmann, (46. Nicola Hofstetter)  Patrick Lötscher, (38. Fabian Brun) Ivo Thalmann, Lukas Studer

Kein Sieger im Spitzenkampf

In einem animierten Spiel gab es zwischen den beiden Spitzenteams Entlebuch und Sursee keinen Sieger. Sursee vermochte zweimal einen Rückstand wettzumachen und Entlebuch fehlte am Schluss das Glück zum Lucky Punch.

 

Pascal Helfenstein

 

Das Duell der beiden Leader in der Gruppe 3 war von Beginn an ein unterhaltsames Spiel. Entlebuch startete sehr zielstrebig und hatte nach fünf Minuten bereits zwei Eckbälle und zwei Abschlussversuche auf dem Konto. Wenig später lancierte Entlebuchs Spielertrainer Daniel Kaufmann seinen Mitspieler Pascal Vogel auf der rechten Seite. Dieser hatte gerade genügend Zeit um kurz zu sehen wo ein Mitspieler frei war und spielte eine präzise Flanke mittig vor den gegnerischen Strafraum. Dort stand Lukas Studer, welcher keine Sekunde überlegte und volley drauf hielt. Sein Abschluss passte perfekt ins Lattenkreuz und markierte die frühe Führung für die Gastgeber.

 

Abstimmungsproblem in der Abwehr

Die Gäste aus Sursee reagierten auf den Rückstand und liessen die Entlebucher nun nicht mehr ganz so gewähren wie zuvor. Ein erster Freistoss für ihre Farben brachte aber keinen Erfolg. Kurz darauf leistete sich Entlebuch einen dummen Ballverlust nach einem Einwurf. Sursee spielte einen langen Ball nach vorne und suchte Mittelstürmer Helder Miguel Gaspar. Entlebuchs Patrick Wigger war mitgelaufen und schien die Sache unter Kontrolle zu haben doch gleichzeitig eilte Silvan Aemmer aus seinem Tor. Schliesslich fühlte sich keiner so richtig zuständig für den Ball, so dass Sursee’s Sturmspitze der lachende Dritte war. Er schnappte sich den Ball und erzielte aus halbrechter Position den Ausgleich ins leere Entlebucher Tor. Die Ausgangslage war nun wieder vollkommen offen und keines der beiden Teams wollte sich verstecken.

 

Lukas Studer zum zweiten

Vier Minuten später startete Entlebuch einen nächsten Angriff. Mit einer schönen Kombination ausgehend vom Verteidiger Nicola Hofstetter fand der Ball den Weg zu Daniel Kaufmann, der das Spiel auf die andere Seite zu Christian Affentranger verlagerte. Dieser ging ein paar Schritte vorwärts, sah seinen Mitspieler Lukas Studer lossprinten und bediente ihn mit einem präzisen Zuspiel. Sursee’s Abseitsfalle schnappte nicht zu und Lukas Studer schob elegant und eiskalt zum 2:1 für Entlebuch ein. Je näher die Pause nun kam, desto mehr flachte das Spiel ab. Die intensive Startphase schien auf beiden Seiten ihre Spuren hinterlassen zu haben. Da keine Mannschaft kurz vor der Halbzeit noch einen Fehler begehen wollte, entschied man sich lieber für die Variante defensive Sicherheit.

 

Eine Standardsituation optimal ausgenutzt

Halbzeit zwei liess dann zu Beginn wieder kaum Zeit für eine Verschnaufpause. Beide Teams suchten ihr Glück nun wieder vermehrt in der Offensive und erspielten sich auch Chancen. So wie Sursee in der 52. Spielminute als Florentin Prenrecaj zu viel Zeit im Entlebucher Strafraum hatte um eine Flanke für seinen Mitspieler aufzulegen. Samuel Pose hämmerte den Ball dann aber am Entlebucher Gehäuse vorbei. Auf der anderen Seite war es Lars Schmid der kurze Zeit darauf seinem Bewacher entwischte und einen schönen Pass zurück auf Jan Achermann legte. Leider rutschte dieser im dümmsten Moment auf der nassen Unterlage aus, sodass Sursee die Situation klären konnte. Zwanzig Minuten vor dem Ende der Partie kam Sursee zu einem Freistoss. Die Zuordnung im Entlebucher Strafraum war alles andere als perfekt, was die Gäste auszunutzen vermochten. Ein Zuspiel von links aussen erreichte den freistehenden Serge Koch der mit seinem Schuss den Ausgleich für Sursee erzielte.

 

Kein Glück im Abschluss

Damit war nochmal für richtig Stimmung für die letzten paar Minuten gesorgt. Nach einer kleinen Verschnaufpause auf beiden Seiten nahm die Intensität gegen Ende des Spiels nochmals klar zu. Es war nun wieder Entlebuch, das die Zügel in der Hand hielt und zu Chancen quasi im Minutentakt kam. Zwei Minuten vor dem Ende waren es Patrick Lötscher und Jan Achermann die beide mit ihrem Abschluss nur knapp scheiterten. Doch damit noch nicht genug. In der 90. Minute war es noch einmal Lars Schmid, der sich auf seiner Seite durchsetzen und zur Mitte spielen konnte. Fabian Brun kam angebraust und haute den Ball aus elf Metern zum Entsetzen der eignen Fans über das Tor. Für den Schlusspunkt war dann Christian Affentranger zuständig, der einen Freistoss in der Nachspielzeit an die Latte setzte. Somit blieb es bei der Punkteteilung. Mit etwas Glück wäre für die Einheimischen mehr drin gelegen. Doch über das gesamte Spiel hinweg gesehen war das Unentschieden ein durchaus gerechtes Resultat.

 

 

 

Spieltelegramm

Spielort: Farbschachen. – Zuschauer: 170. – Schiedsrichter: Memeti. – Tore: 8. Min. 1:0 Lukas Studer, 15. Min. 1:1 Helder Miguel Gaspar, 19. Min. 2:1 Lukas Studer, 71. Min. 2:2 Serge Koch Entlebuch: Silvan Aemmer, Christian Affentranger, Patrick Wigger, Nicola Hofstetter, Daniel Kaufmann, Jan Achermann, Pascal Vogel, Lars Schmid, Janik Portmann, Ivo Thalmann, Lukas Studer (71. Fabian Brun, 86. Patrick Lötscher) Sursee: Shaban Krasniqi, Andy Macieria, Marco André Alves, Kevin Brun, Philippe Bregenzer, Helder Miguel Gaspar, Samuel Pose, Daniel Sieger, Janosch Kramis, Serge Koch, Joël Steiger (37. Florentin Prenrecaj, 46. Timon Gschwind, 65. Doncho Bozhinov, 84. Manuel Monzee)

Vorschau 3. Liga

FC Entlebuch – FC Sursee, Samstag, 17. September 2016, 17.00 Uhr Farbschachen

 

Nach dem Auswärtssieg in Schötz steht für die erste Mannschaft des FC Entlebuch bereits das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Zuhause empfangen sie am Samstag den FC Sursee.

Die Gäste führen zurzeit die Tabelle zusammen mit Entlebuch an. Dabei liessen sie nur im Startspiel gegen Altbüron-Grossdietwil Punkte liegen. Dass die Moral dieser Truppe stimmt konnte man zuletzt im Spiel gegen Wolhusen sehen, wo sie in Unterzahl noch den Sieg einfahren konnten. Deshalb darf man erwarten, dass die Spieler rund um Trainer Luigj Nikaj mit breiter Brust nach Entlebucher reisen werden.

Die Platzherren dürfen derweil aber auf einen gleich erfolgreichen Saisonstart zurückblicken. Zehn Punkte aus vier Spielen, wer hätte da zu Beginn der Saison nicht sofort unterschrieben. Positiv festzuhalten ist zudem, dass ihnen diese Punkte nicht in den Schoss gefallen sind, sondern dass sie erarbeitet und erkämpft wurden. Daher darf die Farbschachen-Elf auch zuversichtlich dem Kräftemessen mit Sursee entgegenblicken. Dass auch gegen starke Gegner mit ihnen zu rechnen ist, haben sie ja gerade in Schötz bewiesen.

Der Sieger dieser Partie könnte seinen Saisonstart noch weiter vergolden und die alleinige Spitzenposition einnehmen. Für die Entlebucher sicher ein verlockendes Ziel auf dem einheimischen Farbschachen. (HEP)

Auswärtssieg in Schötz

Entlebuch beendet auf dem Schötzer Wissenhusen die Siegesserie der Gastgeber. Schötz konnte seine optische Überlegenheit nicht in Tore ummünzen während dem Entlebuch die sich bietenden Chancen nutzte.

 

Pascal Helfenstein

 

Kurz vor dem Spiel wurden die vielen Zuschauer vom Stadionspeaker auf das Spitzenspiel zwischen Schötz und Entlebuch eingestimmt. Ähnlich animiert starteten die beiden Teams dann in die Partie. Die erste Torchance konnten die Gastgeber für sich verbuchen. Nach einem Freistoss war es ein Abschluss per Kopf der aber klar über das Tor der Entlebucher flog. Die Gäste versuchten es derweil mit einem geordneten Spielaufbau in den eigenen Reihen, was sich aber als ziemlich schwierig erwies. Die Schötzer liessen den Entlebuchern zwar etwas Luft doch im Mittelfeld machten sie die Räume extrem eng, so dass viele Entlebucher Angriffsbemühungen bereits dort scheiterten. Nach rund zwanzig gespielten Minuten hatte die Farbschachen-Elf die bisher beste Phase des Spiels. Ein erster Abschlussversuch von Ivo Thalmann verfehlte aber das Ziel und auch der erste Eckball in der 23. Spielminute brachte keinen Erfolg.

 

Noch kein Glück im Abschluss

Schötz führte weiterhin die etwas feinere Klinge und war oft einen Schritt schneller am Ball als die Entlebucher. Kurze Zeit später spielte Schötz einen schnellen und präzisen Angriff über links. Die Gäste brachten ihren Mittelstürmer in gute Abschlussposition doch Patrick Wigger wehrte dessen Schuss mit dem Fuss ab. Entlebuch kam beim darauffolgenden Eckball in Ballbesitz und für einmal landete ein langer Ball genau bei Lars Schmid. Der herauseilende Torhüter verkürzte den Winkel gut so dass der Entlebucher Stürmer ihn nur umlaufen konnte, wenn er Richtung Eckfahne lief, was er dann auch tat. Auf sich alleine gestellt brachte er den Ball mit viel Effet aufs Tor. Der Ball hätte perfekt gepasst doch er konnte von einem zurückgeeilten Verteidiger auf der Linie geklärt werden. Die Gastgeber liessen sich dadurch aber nicht beirren und liessen kein Bisschen nach. Etwas Pech bekundete die Schötzer Truppe zehn Minuten vor der Pause als sie nach einem Eckball nur die Latte trafen. über die gesamte erste Hälfte hinweg gesehen mussten die Entlebucher doch viel hartes Brot essen doch noch stand es 0:0 und somit war immer noch alles möglich.

 

Ein Verteidiger macht‘s vor

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und legten wieder los wie die Feuerwehr. Nach 26 Sekunden kam es bereits wieder zu einem Schötzer Eckball, welcher aber für keine Torgefahr sorgen konnte. Zwei Minuten später dann ein Eckball auf der anderen Seite. Lukas Studer brachte den Ball ins Zentrum und dort stand der aufgerückte Patrick Wigger goldrichtig und bugsierte den Ball über die Linie. Schötz reagierte auf den Rückstand wie von der Tarantel gestochen. Gleich dreimal tauchten sie gefährlich vor dem Entlebucher Kasten auf doch entweder hatten sie ihr Visier falsch eingestellt oder Silvan Aemmer war zu Stelle. Die Zuschauer, die meisten von ihnen mitgereiste Entlebucher, erwartete eine spannende Schlussphase. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse beinahe. Nach einem harten Tackling von Daniel Kaufmann, welches der Unparteiische als gefährliches Spiel mit einer gelben Karte sanktionierte, wurde er von einem Gegenspieler zu Boden gestossen, was der Referee dann aber durchgehen liess. Schötz führte den zugesprochenen Freistoss aus und nach einer Verlängerung per Kopf stand da plötzlich ein Schötzer alleine da, welcher zum vermeintlichen Ausgleich einschieben konnte. Das Tor wurde den Gastgebern aber korrekterweise aberkannt, weil der Assistgeber im Abseits stand.

 

Entlebuch macht den Sack zu

Entlebuch war nun unbedingt gefordert, wieder etwas mehr Gleichgewicht ins Spiel zu bringen, sonst drohte die gegnerische Walze sie zu überrollen. Nachdem einige Konterversuche missglückten kam zwölf Minuten vor dem Ende der Partie ein Pass aus dem Mittelfeld genau bei Lars Schmid an. Der junge Spieler in den Entlebucher Reihen kämpfte Schulter an Schulter gegen seinen massigen Gegenspieler liess sich aber nur mit einem Bodycheck vom Ball trennen. Zu hart empfand der Mann mit der Pfeife und entschied auf Elfmeter. Daniel Kaufmann legte sich den Ball zurecht. Obwohl der Schötzer Schlussmann die Ecke ahnte war er gegen den präzisen Schuss von Entlebuchs Spielertrainer machtlos. Schötz stand nun mit dem Rücken zur Wand. Sie starteten einen Angriff nach dem anderen doch mit vereinten Kräften, vom Stürmer bis zum Torhüter aber auch mit etwas Glück gelang es der Entlebucher Truppe den Rest der Partie, inklusive der sechsminütigen Nachspielzeit zu überstehen. Dank diesem Auswärtserfolg übernehmen die Entlebucher zusammen mit dem ebenfalls siegreichen Team aus Sursee die Tabellenspitze.

 

 

Spieltelegramm

Spielort: Wissenhusen. – Zuschauer: 220. – Schiedsrichter: Müller. – Tore: 47. Min. 0:1 Patrick Wigger, 78. Min. 0:2 Daniel Kaufmann (P)– Entlebuch: Silvan Aemmer, Patrick Wigger, Remo Wigger, Nicola Hofstetter, Christian Affentranger (66. Daniel Kaufmann), Lukas Studer, Ivo Thalmann, Janik Portmann (75. Michael Koch), Pascal Vogel (87. Fabian Brun), Jan Achermann, Lars Schmid

 

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Vorschau 3. Liga

FC Schötz – FC Entlebuch, Samstag, 10. September 2016, 18.00 Uhr, Wissenhusen

 

Nach dem Out in der zweiten Cuprunde heisst es für die Entlebucher Truppe am Samstag wieder volle Konzentration auf die Meisterschaft legen.

Dabei reisen sie auswärts zum aktuellen Tabellenleader nach Schötz. Die Schötzer sind zurzeit noch das einzige Team, welches nach drei Runden das Maximum von neun Punkten aufweisen kann. Zudem hatten die Gastgeber im Vergleich zu den Entlebuchern diese Woche noch keinen Ernstkampf und können daher aus den vollen Energiereserven schöpfen. Ihr Ziel ist klar, die Ungeschlagenheit auf dem heimischen Rasen weiter wahren und zugleich die Tabellenspitze verteidigen.

Obwohl die Cupmission für die Entlebucher vorbei ist, können sie trotzdem vom Spiel gegen Ruswil profitieren, die positiven Aspekte weiterziehen und die negativen weiter verbessern. Zudem erwartet sie in Schötz sicher eine technisch vergleichbar starke Mannschaft wie zuletzt Ruswil im Cup, so dass die Spieler in den Köpfen sozusagen bereits etwas darauf eingestellt sind. Da damit zu rechnen ist, dass die Aufstellung wieder ähnlich wie in den bisherigen Meisterschaftsspielen sein wird, ist es wichtig, dass die Entlebucher sich am Samstag wieder schnell finden und formieren können. Wenn ihnen dies gelingt und sie zudem ihr Spiel in Schötz spielen können sind die Chancen da die Erfolgsserie der Schötzer zu beenden. (HEP)

Cup Out FC Ruswil – FC Entlebuch 4:0 (2:0)

In einem temporeichen Spiel musste Entlebuch in Ruswil eine hohe Niederlage einstecken. Dabei trügt der Schein, denn die Rottaler waren keineswegs die überlegenen Gegner, wie es das Resultat suggerieren könnte.

 

Gerry Gut

 

Angesichts der Partien in der Meisterschaft, die noch anstehen, stellte Entlebuchs Spielertrainer Daniel Kaufmann sein Team auf diversen Positionen um. So pausierte er selber und liess diverse Spieler mit bisher wenigen Einsätzen von Beginn weg laufen. Mit Christian Affentranger als Abwehrchef und Remo Wigger im rechten Mittelfeld stellte sich die Mannschaft doch recht verändert der schwierigen Aufgabe.

In der Anfangsphase durften die Fans beider Lager ein temporeiches und gefälliges Spiel erleben. Die Entlebucher genossen dabei zumindest, durch einige harmlose Abschlussversuche eine optische Überlegenheit.

 

Unglückliches Tor

So dauerte es bis zur 20. Minute ehe Ruswils Samir Draganovic aus zwei Metern Entfernung eine hundertprozentige Chance versiebte, nachdem er von Heinrich Meier mustergültig angespielt wurde. Ruswils Spieler zeigten zwar, dass sie technisch einiges drauf hatten, doch fehlte ihnen die Passgenauigkeit, weil sie von den Entlebuchern hartnäckig gestört wurden. Nach einer halben Stunde aberkannte der Schiedsrichter ein Tor Ruswils wegen einer angeblichen Abseitsposition, wobei beim vorangehenden Pass bereits ein Spieler ungeahndet im Abseits stand. Die Heimmannschaft fand nun zusehends besser ins Spiel und lancierte vermehrt im Ansatz gefährliche Vorstösse, doch noch immer vermochten die Gäste mit vereinten Kräften einen Rückstand zu verhindern. Kurz vor der Pause fiel dann der Führungstreffer doch. Einen Freistoss von Kevin Koch liess Pascal Bucher abprallen, so dass der herbeieilende Matthias Bühlmann nur noch einzuschiessen brauchte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam es sogar noch schlimmer für den FC Entlebuch. Matthias Bühlmann markierte den zweiten Treffer im Nachsetzen, nachdem Pascal Bucher seinen ersten Abschluss mirakulös pariert hatte.

 

Anschlusstreffer lag in der Luft

Kurz nach dem Wechsel vergab Entlebuch eine Doppelchance. Als erstes tankte sich Janik Portmann durch, sein Schuss wurde jedoch vor der Linie von einem Verteidiger geblockt. In der Folge schoss Jan Achermann den aufgelegten Ball über das Tor. In der 64. Minute zischte auch Ivo Thalmanns Geschoss über die Latte. Mit zunehmender Dauer wurde die Partie etwas ruppiger geführt, doch bis zum Schluss vermochten beide Teams das Spieltempo hochzuhalten. Eine Viertelstunde vor Ende konnte sich Pascal Bucher ein weiteres Mal auszeichnen, indem er einen satten Schuss von Fabian Florin in Corner lenkte. Kurz danach vergab wiederum Jan Achermann eine Möglichkeit, als er eine Kopfballvorlage von Pascal Vogel nicht verwerten konnte. Wäre spätestens hier der Anschlusstreffer gelungen, hätte der FC Entlebuch seine Kontrahenten noch einmal in Bedrängnis bringen können. Doch in der 80. Minute fiel mit dem dritten Treffer Ruswils die Entscheidung. Pascal Bucher eilte auf einen lang getretenen Ball aus dem Tor, verfehlte ihn jedoch, so dass Fabian Florin nur noch einzuschieben brauchte.

 

Konzentration auf Meisterschaft

Drei Minuten vor dem Ende vermochte Tim Koch einen abgewehrten Schuss von Heinrich Meier noch über die Linie zu drücken. Das hohe Resultat täuscht etwas über die Leistung der Entlebucher hinweg. Trotz vieler Umstellungen gelang es der Mannschaft mit Ruswil mitzuhalten, und mit ein bisschen Glück in der zweiten Hälfte hätte man den Gegner ins Wanken bringen können. Es gilt die Partie abzuhaken und sich auf den samstäglichen Spitzenkampf in Schötz zu fokussieren.

 

Spieltelegramm

Spielort: Schützenberg. – Zuschauer: 150. –

Schiedsrichter: Visar Robelli. – Tore: 41. Matthias Bühlmann 1:0; 45. Matthias Bühlmann 2:0; 80. Fabian Florin 3:0; 87. Tim Koch 4:0. – Entlebuch: Pascal Bucher, Christian Affentranger, Fabian Brun, Michael Koch (65. Lars Schmid), Jörg Dahinden, Remo Wigger (81. Lars Unternährer), Janik Portmann, Ivo Thalmann, Lukas Studer, Jan Achermann, Pascal Vogel.

Senioren 30+ gewinnen im CH-Cup gegen Aesch mit 1:6 (0:2)

Senioren 30+ Schweizer Cup 1. Hauptrunde

Cup-Kantersieg gegen Aesch

Es war definitiv der Abend des FC Entlebuchs. Mit leidenschaftlichem Einsatz, grosser Spielfreude und stetiger Torgefahr bezwang die Mannschaft von Patrick Mahler den FC Aesch deutlich. Obwohl die Basler nach der Pause den Anschlusstreffer erzielten, liessen die Entlebucher nichts mehr anbrennen und erhöhten letztendlich gar auf 6-1. Die Qualifikation für die Achtelfinals ist somit geschafft.

Beim FC Entlebuch stellte sich bereits vor dem Spiel die Frage, wie man den Gegner einschätzen sollte. Warf man einen Blick auf die aktuelle Tabellensituation, so zeigte sich, dass der FC Aesch nicht optimal in die Meisterschaft gestartet war und vor allem defensiv anfällig war. Trotz der scheinbaren Favoritenrolle wollte man sich nicht mit jener identifizieren, um den Gegner keines Falls zu unterschätzen.

Die Farbschachen-Elf startete druckvoll in die Partie und spielte überhaupt nicht auf abwarten. Bereits nach 30 Sekunden setzte sich Tobias Schumacher auf dem linken Flügel gekonnt durch, seine flache Hereingabe konnte von der gegnerischen Abwehr jedoch geklärt werden. Je länger das Spiel dauerte, desto aufsässiger und dominanter traten die Gäste aus dem Entlebuch auf. In der 8. Minute setzte sich Topscorer Mahler erstmals in Szene, bei seinem Abschluss fehlte jedoch die Präzision. Nur eine Minute später war es wieder Michael Mahler, der sich an der Strafraumgrenze durchsetzte, flach in die linke Torecke abzog und prompt den grossumjubelten Führungstreffer erzielte. Das Heimteam wurde somit früh unter Druck gesetzt und war gefordert. Nach elf Minuten lancierte der FC Aesch einen Konterangriff, Stürmer Giuseppe Grigoli war jedoch zu sehr auf sich alleine gestellt, sodass Marco Mathis den Schuss problemlos abfangen konnte. In der Folge drückte der FC Entlebuch vehement auf das 2-0. Roland Röösli (12’) und Tobias Schumacher (19’) scheiterten jedoch nach einem Eckball am gegnerischen Schlussmann Patrick Dind. Mittlerweile sahen die Zuschauer auf dem Sportplatz Löhrenacker eine sehr einseitige Partie. Daniel Aregger scheiterte nach 23 Minuten aus kurzer Distanz an Dind, während Mahler (33’) einen flachen Pass von Wirz aus bester Position nebens Tor zirkelte. Zwei Zeigerumdrehungen später liess sich Mahler nicht noch einmal bitten und markierte das langersehnte 2-0. Souverän trickste er sich im Strafraum an der Abwehr und am Torwart vorbei, sodass er lediglich noch einnetzen musste. Der FC Aesch trat folglich aktiver auf, für einen Treffer vor dem Pausenpfiff reichte es jedoch nicht mehr. Ein abgefälschter Freistoss (37’) und ein unpräziser Kopfball von Giallanza (38’) brachten keine ernsthafte Gefahr.

Nach dem Seitenwechsel ging die Partie vorerst im gleichen Stil weiter. Mahler scheiterte in der 42. Minute an Dind, der Nachschuss vollendete Tobias Schumacher jedoch mühelos zum 3-0. Die Truppe von Antonio Donatiello reagierte und wurde nun richtig wach. Offensivkraft Giuseppe Grigoli scheiterte nach einem platzierten Freistoss (44’) an Mathis und nach einem Eckball (45’) an Verteidiger Sandro Blum, welcher den Ball beinahe unbeabsichtigt ins eigene Tor bugsiert hätte. Mit dem Wissen, dass ein Tor im Bereich des Möglichen lag, verlagerten die Basler das Spiel nun vermehrt in die Offensive und wurden sogleich belohnt. Nachdem sich der FCA im Entlebucher Strafraum zu frei durchsetzen konnte, stand Grigoli in der Mitte goldrichtig und haute den Ball wuchtig in die Maschen. Als wiederum Grigoli nach 56 Minuten einen geforderten Elfmeter nicht zugesprochen bekam, verflog beim Heimteam ein grosser Teil der Moral. Die Entlebucher vermochten dies eiskalt auszunutzen, sodass Roland Röösli und Tobias Schumacher das Skore binnen 2 Minuten auf 5-1 erhöhten. Torhüter Dind parierte Rööslis erster Abschluss mit dem Fuss, beim Nachschuss hatte er nur noch das Nachsehen (56’). Tobias Schumacher seinerseits profitierte von einem Zuspiel Mahlers, wobei nur noch eine kleine Ballberührung für seinen zweiten Treffer nötig war (57’). Damit war die Sache definitiv gelaufen und das Spiel flachte zunehmend ab. Die Torschützen Mahler, Schumacher und Röösli wurden in der Folge mit grossem Applaus ausgewechselt und durch neue Kräfte ersetzt. Den Schlusspunkt setzte der Joker Aaron Duss in der 74. Minute, indem er mit einem satten Schuss das 6-1 markierte. Nach 80 Minuten pfiff der Unparteiische das Spiel ab, zur grossen Freude der zahlreichen mitgereisten Entlebucher, welche an diesem Abend definitiv die Mehrheit der Matchbesucher ausmachten.

Mit diesem Vollerfolg realisiert der FC Entlebuch das erstmalige Weiterkommen im Schweizer Cup und qualifiziert sich für den Achtelfinal am 24. September. Der dortige Gegner ist noch nicht bekannt.

 

FC Aesch (Sen. M) – FC Entlebuch (Sen. M) 1-6 (0-2)
Sportplatz Löhrenacker, 60 Zuschauer

FC Entlebuch: Mathis; Felder, Blum, M. Bieri; S. Röösli, Wirz, R. Bieri, Aregger, Schumacher (66’ M. Bieri); M. Mahler (59’ Duss), R. Röösli (71’ Lötscher).

Tore: 9’ M. Mahler (0-1), 35’ M. Mahler (0-2), 42’ Schumacher (0-3), 49’ Giallanza (1-3), 56’ R. Röösli (1-4), 57’ Schumacher (1-5), 74’ Duss (1-6).

 

 

Jan Zurbuchen

 

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Entlebuch und Malters teilen sich die Punkte

Nach einer unspektakulären und eher zerfahrenen ersten Hälfte gingen die Entlebucher nach der Pause in Führung. Malters konnte aber postwendend ausgleichen und so die gerechte Punkteteilung realisieren.

 

Pascal Helfenstein

 

Der Beginn der Partie schien für beide Seiten vielversprechend zu sein. Nach zwei Minuten kam Lars Schmid ein erstes Mal zu einem Abschluss im gegnerischen Strafraum, traf den Ball aber nicht wunschgemäss. Auf der anderen Seite profitierte Silvan Ruffieux nur Sekunden später beinahe von einem Entlebucher Stellungsfehler doch auch die Gastgeber konnten einen frühen Rückstand verhindern. Entlebuch hatte in der Folge grosse Mühe im Spielaufbau. Sie fanden einfach nirgends eine Lücke in den Reihen der Malterser. Diese waren insbesondere in den Zweikämpfen im Mittelfeld eine klasse besser und unterbanden viele Entlebucher Angriffe schon im Ansatz. Die Gäste lauerten nur so auf Fehler von den Entlebuchern um dann selber in gute Abschlusspositionen zu kommen. Einige Male profitierten sie dann auch von Ungenauigkeiten in der Reihen der Entlebucher aber sie konnten in der Folge auch nicht für echte Torgefahr sorgen. So blieben es eher Versuche aus der Distanz mit denen beide Teams ihr Glück suchten. Doch sowohl Ivo Thalmann für Entlebuch wie auch Denny Weyermann für Malters zirkelten ihre Schüsse neben das gegnerische Tor. Man war gespannt ob die Spieler rund um Daniel Kaufmann in Halbzeit zwei doch noch ein Rezept gegen die gut organisierten Gäste aus Malters finden würde. Diese hatten ihrerseits taktisch vieles richtig gemacht blieben aber auch ohne Torerfolg.

 

Druckphase der Farbschachen-Elf

In der 48. Minute bekamen die Entlebucher einen Freistoss aus aussichtsreicher Distanz zugesprochen. Daniel Kaufmann nahm Anlauf doch zum Leidwesen der Entlebucher Fans flog der Ball knapp am rechten Pfosten vorbei. Entlebuch agierte nun etwas besser auch wenn immer noch (zu) viele unnötige Ballverluste in ihren Reihen zu verzeichnen waren. Dennoch war nun die beste Phase der Einheimischen. Gleich zweimal monierten die Entlebucher einen Elfmeter doch beide Male blieb der Pfiff des Schiedsrichters vertretbarerweise aus. Entlebuch liess aber nicht locker. Nachdem etwas mehr als eine Stunde gespielt war, startete Entlebuch einen weiteren Versuch im Mittelfeld. Christan Affentranger spielte zu Lars Schmid auf der rechten Seite. Dieser setzte sich gegen seinen Gegner durch, lief bis zur Grundlinie, liess dort einen weiteren Gegenspieler stehen und spielte einen perfekt getimten Querpass in den Strafraum. Jan Achermann stand goldrichtig, und erzielte mit seinem Schuss gegen die Laufrichtung des Malterser Schlussmann das 1:0 für Entlebuch.

 

Ein Doppelwechsel sorgt für Verwirrung

Die Führung hielt dann aber nicht lange Stand. Nur sechs Minuten später nutzte Malters eine der wenigen Chancen und glich zum 1:1 aus. Der Ursprung war ein Freistoss für Malters, wobei die Gäste vor dessen Ausführung einen Doppelwechsel vollzogen. Die zwei neuen Spieler stürmten Richtung Entlebucher Strafraum und bei den Einheimischen stimmte für einen Moment die Zuordnung nicht. Der grossgewachsene Silvan Ruffieux nutzte die Gunst der Stunde und köpfelte zum Ausgleich ein. Die Gastgeber versuchten nochmals einen Gang zuzulegen aber es war offensichtlich dass es ihnen an diesem Abend schwerer viel als in den bisherigen Spielen. Gegen Ende der Partie brachte der Unparteiische mit zwei unglücklichen Entscheiden dann selber Unruhe ins Spiel. Nachdem der bereits verwarnte Malterser Michael Wirz am Boden liegend in die Beine seines Gegenspielers schlug, entschied Schiedsrichter Kauert korrekterweise auf Freistoss für Entlebuch. Er machte sich auf den Weg zum sündigen Spieler und griff in seine Hosentasche um nach der fälligen gelben Karte zu greifen. Als der Spieler sich dann erhob und Joel Kauert bemerkte, dass er diesen Spieler bereits verwarnt hatte, entschied er sich plötzlich anders und liess es bei einer Ermahnung bleiben womit er natürlich das Unverständnis der Entlebucher auf sich zog. Nicht eine Minute später ahndete er dann ein Vergehen des Malterser Schlussmanns, der den Ball zu lange in den Händen hielt. Es roch förmlich nach Kompensation. Der fällige Freistoss brachte den Entlebuchern aber nichts ein. Es blieben aber die einzigen zwei Aufreger für die Spieler und so konnten sich die Akteure und die Zuschauer dann bis zum Schluss wieder voll aufs Wesentliche konzentrieren. Beide Teams agierten aber im Abschluss glücklos und so blieb es bei der gerechten Punkteteilung.

 

 

Spieltelegramm

Spielort: Farbschachen. – Zuschauer: 230. – Schiedsrichter: Kauert. – Tore: 62. Jan Achermann 1:0, 68. Silvan Ruffieux 1:1 – Entlebuch: Silvan Aemmer, Remo Wigger, Christian Affentranger (71. Janik Portmann), Patrick Wigger, Nicola Hofstetter (53. Fabian Brun), Daniel Kaufmann, Jan Achermann, Pascal Vogel, Lars Schmid, Ivo Thalmann, Lukas Studer

 

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