Auswärtssieg in Schötz

Entlebuch beendet auf dem Schötzer Wissenhusen die Siegesserie der Gastgeber. Schötz konnte seine optische Überlegenheit nicht in Tore ummünzen während dem Entlebuch die sich bietenden Chancen nutzte.

 

Pascal Helfenstein

 

Kurz vor dem Spiel wurden die vielen Zuschauer vom Stadionspeaker auf das Spitzenspiel zwischen Schötz und Entlebuch eingestimmt. Ähnlich animiert starteten die beiden Teams dann in die Partie. Die erste Torchance konnten die Gastgeber für sich verbuchen. Nach einem Freistoss war es ein Abschluss per Kopf der aber klar über das Tor der Entlebucher flog. Die Gäste versuchten es derweil mit einem geordneten Spielaufbau in den eigenen Reihen, was sich aber als ziemlich schwierig erwies. Die Schötzer liessen den Entlebuchern zwar etwas Luft doch im Mittelfeld machten sie die Räume extrem eng, so dass viele Entlebucher Angriffsbemühungen bereits dort scheiterten. Nach rund zwanzig gespielten Minuten hatte die Farbschachen-Elf die bisher beste Phase des Spiels. Ein erster Abschlussversuch von Ivo Thalmann verfehlte aber das Ziel und auch der erste Eckball in der 23. Spielminute brachte keinen Erfolg.

 

Noch kein Glück im Abschluss

Schötz führte weiterhin die etwas feinere Klinge und war oft einen Schritt schneller am Ball als die Entlebucher. Kurze Zeit später spielte Schötz einen schnellen und präzisen Angriff über links. Die Gäste brachten ihren Mittelstürmer in gute Abschlussposition doch Patrick Wigger wehrte dessen Schuss mit dem Fuss ab. Entlebuch kam beim darauffolgenden Eckball in Ballbesitz und für einmal landete ein langer Ball genau bei Lars Schmid. Der herauseilende Torhüter verkürzte den Winkel gut so dass der Entlebucher Stürmer ihn nur umlaufen konnte, wenn er Richtung Eckfahne lief, was er dann auch tat. Auf sich alleine gestellt brachte er den Ball mit viel Effet aufs Tor. Der Ball hätte perfekt gepasst doch er konnte von einem zurückgeeilten Verteidiger auf der Linie geklärt werden. Die Gastgeber liessen sich dadurch aber nicht beirren und liessen kein Bisschen nach. Etwas Pech bekundete die Schötzer Truppe zehn Minuten vor der Pause als sie nach einem Eckball nur die Latte trafen. über die gesamte erste Hälfte hinweg gesehen mussten die Entlebucher doch viel hartes Brot essen doch noch stand es 0:0 und somit war immer noch alles möglich.

 

Ein Verteidiger macht‘s vor

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und legten wieder los wie die Feuerwehr. Nach 26 Sekunden kam es bereits wieder zu einem Schötzer Eckball, welcher aber für keine Torgefahr sorgen konnte. Zwei Minuten später dann ein Eckball auf der anderen Seite. Lukas Studer brachte den Ball ins Zentrum und dort stand der aufgerückte Patrick Wigger goldrichtig und bugsierte den Ball über die Linie. Schötz reagierte auf den Rückstand wie von der Tarantel gestochen. Gleich dreimal tauchten sie gefährlich vor dem Entlebucher Kasten auf doch entweder hatten sie ihr Visier falsch eingestellt oder Silvan Aemmer war zu Stelle. Die Zuschauer, die meisten von ihnen mitgereiste Entlebucher, erwartete eine spannende Schlussphase. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse beinahe. Nach einem harten Tackling von Daniel Kaufmann, welches der Unparteiische als gefährliches Spiel mit einer gelben Karte sanktionierte, wurde er von einem Gegenspieler zu Boden gestossen, was der Referee dann aber durchgehen liess. Schötz führte den zugesprochenen Freistoss aus und nach einer Verlängerung per Kopf stand da plötzlich ein Schötzer alleine da, welcher zum vermeintlichen Ausgleich einschieben konnte. Das Tor wurde den Gastgebern aber korrekterweise aberkannt, weil der Assistgeber im Abseits stand.

 

Entlebuch macht den Sack zu

Entlebuch war nun unbedingt gefordert, wieder etwas mehr Gleichgewicht ins Spiel zu bringen, sonst drohte die gegnerische Walze sie zu überrollen. Nachdem einige Konterversuche missglückten kam zwölf Minuten vor dem Ende der Partie ein Pass aus dem Mittelfeld genau bei Lars Schmid an. Der junge Spieler in den Entlebucher Reihen kämpfte Schulter an Schulter gegen seinen massigen Gegenspieler liess sich aber nur mit einem Bodycheck vom Ball trennen. Zu hart empfand der Mann mit der Pfeife und entschied auf Elfmeter. Daniel Kaufmann legte sich den Ball zurecht. Obwohl der Schötzer Schlussmann die Ecke ahnte war er gegen den präzisen Schuss von Entlebuchs Spielertrainer machtlos. Schötz stand nun mit dem Rücken zur Wand. Sie starteten einen Angriff nach dem anderen doch mit vereinten Kräften, vom Stürmer bis zum Torhüter aber auch mit etwas Glück gelang es der Entlebucher Truppe den Rest der Partie, inklusive der sechsminütigen Nachspielzeit zu überstehen. Dank diesem Auswärtserfolg übernehmen die Entlebucher zusammen mit dem ebenfalls siegreichen Team aus Sursee die Tabellenspitze.

 

 

Spieltelegramm

Spielort: Wissenhusen. – Zuschauer: 220. – Schiedsrichter: Müller. – Tore: 47. Min. 0:1 Patrick Wigger, 78. Min. 0:2 Daniel Kaufmann (P)– Entlebuch: Silvan Aemmer, Patrick Wigger, Remo Wigger, Nicola Hofstetter, Christian Affentranger (66. Daniel Kaufmann), Lukas Studer, Ivo Thalmann, Janik Portmann (75. Michael Koch), Pascal Vogel (87. Fabian Brun), Jan Achermann, Lars Schmid

 

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Cup Out FC Ruswil – FC Entlebuch 4:0 (2:0)

In einem temporeichen Spiel musste Entlebuch in Ruswil eine hohe Niederlage einstecken. Dabei trügt der Schein, denn die Rottaler waren keineswegs die überlegenen Gegner, wie es das Resultat suggerieren könnte.

 

Gerry Gut

 

Angesichts der Partien in der Meisterschaft, die noch anstehen, stellte Entlebuchs Spielertrainer Daniel Kaufmann sein Team auf diversen Positionen um. So pausierte er selber und liess diverse Spieler mit bisher wenigen Einsätzen von Beginn weg laufen. Mit Christian Affentranger als Abwehrchef und Remo Wigger im rechten Mittelfeld stellte sich die Mannschaft doch recht verändert der schwierigen Aufgabe.

In der Anfangsphase durften die Fans beider Lager ein temporeiches und gefälliges Spiel erleben. Die Entlebucher genossen dabei zumindest, durch einige harmlose Abschlussversuche eine optische Überlegenheit.

 

Unglückliches Tor

So dauerte es bis zur 20. Minute ehe Ruswils Samir Draganovic aus zwei Metern Entfernung eine hundertprozentige Chance versiebte, nachdem er von Heinrich Meier mustergültig angespielt wurde. Ruswils Spieler zeigten zwar, dass sie technisch einiges drauf hatten, doch fehlte ihnen die Passgenauigkeit, weil sie von den Entlebuchern hartnäckig gestört wurden. Nach einer halben Stunde aberkannte der Schiedsrichter ein Tor Ruswils wegen einer angeblichen Abseitsposition, wobei beim vorangehenden Pass bereits ein Spieler ungeahndet im Abseits stand. Die Heimmannschaft fand nun zusehends besser ins Spiel und lancierte vermehrt im Ansatz gefährliche Vorstösse, doch noch immer vermochten die Gäste mit vereinten Kräften einen Rückstand zu verhindern. Kurz vor der Pause fiel dann der Führungstreffer doch. Einen Freistoss von Kevin Koch liess Pascal Bucher abprallen, so dass der herbeieilende Matthias Bühlmann nur noch einzuschiessen brauchte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam es sogar noch schlimmer für den FC Entlebuch. Matthias Bühlmann markierte den zweiten Treffer im Nachsetzen, nachdem Pascal Bucher seinen ersten Abschluss mirakulös pariert hatte.

 

Anschlusstreffer lag in der Luft

Kurz nach dem Wechsel vergab Entlebuch eine Doppelchance. Als erstes tankte sich Janik Portmann durch, sein Schuss wurde jedoch vor der Linie von einem Verteidiger geblockt. In der Folge schoss Jan Achermann den aufgelegten Ball über das Tor. In der 64. Minute zischte auch Ivo Thalmanns Geschoss über die Latte. Mit zunehmender Dauer wurde die Partie etwas ruppiger geführt, doch bis zum Schluss vermochten beide Teams das Spieltempo hochzuhalten. Eine Viertelstunde vor Ende konnte sich Pascal Bucher ein weiteres Mal auszeichnen, indem er einen satten Schuss von Fabian Florin in Corner lenkte. Kurz danach vergab wiederum Jan Achermann eine Möglichkeit, als er eine Kopfballvorlage von Pascal Vogel nicht verwerten konnte. Wäre spätestens hier der Anschlusstreffer gelungen, hätte der FC Entlebuch seine Kontrahenten noch einmal in Bedrängnis bringen können. Doch in der 80. Minute fiel mit dem dritten Treffer Ruswils die Entscheidung. Pascal Bucher eilte auf einen lang getretenen Ball aus dem Tor, verfehlte ihn jedoch, so dass Fabian Florin nur noch einzuschieben brauchte.

 

Konzentration auf Meisterschaft

Drei Minuten vor dem Ende vermochte Tim Koch einen abgewehrten Schuss von Heinrich Meier noch über die Linie zu drücken. Das hohe Resultat täuscht etwas über die Leistung der Entlebucher hinweg. Trotz vieler Umstellungen gelang es der Mannschaft mit Ruswil mitzuhalten, und mit ein bisschen Glück in der zweiten Hälfte hätte man den Gegner ins Wanken bringen können. Es gilt die Partie abzuhaken und sich auf den samstäglichen Spitzenkampf in Schötz zu fokussieren.

 

Spieltelegramm

Spielort: Schützenberg. – Zuschauer: 150. –

Schiedsrichter: Visar Robelli. – Tore: 41. Matthias Bühlmann 1:0; 45. Matthias Bühlmann 2:0; 80. Fabian Florin 3:0; 87. Tim Koch 4:0. – Entlebuch: Pascal Bucher, Christian Affentranger, Fabian Brun, Michael Koch (65. Lars Schmid), Jörg Dahinden, Remo Wigger (81. Lars Unternährer), Janik Portmann, Ivo Thalmann, Lukas Studer, Jan Achermann, Pascal Vogel.

Entlebuch und Malters teilen sich die Punkte

Nach einer unspektakulären und eher zerfahrenen ersten Hälfte gingen die Entlebucher nach der Pause in Führung. Malters konnte aber postwendend ausgleichen und so die gerechte Punkteteilung realisieren.

 

Pascal Helfenstein

 

Der Beginn der Partie schien für beide Seiten vielversprechend zu sein. Nach zwei Minuten kam Lars Schmid ein erstes Mal zu einem Abschluss im gegnerischen Strafraum, traf den Ball aber nicht wunschgemäss. Auf der anderen Seite profitierte Silvan Ruffieux nur Sekunden später beinahe von einem Entlebucher Stellungsfehler doch auch die Gastgeber konnten einen frühen Rückstand verhindern. Entlebuch hatte in der Folge grosse Mühe im Spielaufbau. Sie fanden einfach nirgends eine Lücke in den Reihen der Malterser. Diese waren insbesondere in den Zweikämpfen im Mittelfeld eine klasse besser und unterbanden viele Entlebucher Angriffe schon im Ansatz. Die Gäste lauerten nur so auf Fehler von den Entlebuchern um dann selber in gute Abschlusspositionen zu kommen. Einige Male profitierten sie dann auch von Ungenauigkeiten in der Reihen der Entlebucher aber sie konnten in der Folge auch nicht für echte Torgefahr sorgen. So blieben es eher Versuche aus der Distanz mit denen beide Teams ihr Glück suchten. Doch sowohl Ivo Thalmann für Entlebuch wie auch Denny Weyermann für Malters zirkelten ihre Schüsse neben das gegnerische Tor. Man war gespannt ob die Spieler rund um Daniel Kaufmann in Halbzeit zwei doch noch ein Rezept gegen die gut organisierten Gäste aus Malters finden würde. Diese hatten ihrerseits taktisch vieles richtig gemacht blieben aber auch ohne Torerfolg.

 

Druckphase der Farbschachen-Elf

In der 48. Minute bekamen die Entlebucher einen Freistoss aus aussichtsreicher Distanz zugesprochen. Daniel Kaufmann nahm Anlauf doch zum Leidwesen der Entlebucher Fans flog der Ball knapp am rechten Pfosten vorbei. Entlebuch agierte nun etwas besser auch wenn immer noch (zu) viele unnötige Ballverluste in ihren Reihen zu verzeichnen waren. Dennoch war nun die beste Phase der Einheimischen. Gleich zweimal monierten die Entlebucher einen Elfmeter doch beide Male blieb der Pfiff des Schiedsrichters vertretbarerweise aus. Entlebuch liess aber nicht locker. Nachdem etwas mehr als eine Stunde gespielt war, startete Entlebuch einen weiteren Versuch im Mittelfeld. Christan Affentranger spielte zu Lars Schmid auf der rechten Seite. Dieser setzte sich gegen seinen Gegner durch, lief bis zur Grundlinie, liess dort einen weiteren Gegenspieler stehen und spielte einen perfekt getimten Querpass in den Strafraum. Jan Achermann stand goldrichtig, und erzielte mit seinem Schuss gegen die Laufrichtung des Malterser Schlussmann das 1:0 für Entlebuch.

 

Ein Doppelwechsel sorgt für Verwirrung

Die Führung hielt dann aber nicht lange Stand. Nur sechs Minuten später nutzte Malters eine der wenigen Chancen und glich zum 1:1 aus. Der Ursprung war ein Freistoss für Malters, wobei die Gäste vor dessen Ausführung einen Doppelwechsel vollzogen. Die zwei neuen Spieler stürmten Richtung Entlebucher Strafraum und bei den Einheimischen stimmte für einen Moment die Zuordnung nicht. Der grossgewachsene Silvan Ruffieux nutzte die Gunst der Stunde und köpfelte zum Ausgleich ein. Die Gastgeber versuchten nochmals einen Gang zuzulegen aber es war offensichtlich dass es ihnen an diesem Abend schwerer viel als in den bisherigen Spielen. Gegen Ende der Partie brachte der Unparteiische mit zwei unglücklichen Entscheiden dann selber Unruhe ins Spiel. Nachdem der bereits verwarnte Malterser Michael Wirz am Boden liegend in die Beine seines Gegenspielers schlug, entschied Schiedsrichter Kauert korrekterweise auf Freistoss für Entlebuch. Er machte sich auf den Weg zum sündigen Spieler und griff in seine Hosentasche um nach der fälligen gelben Karte zu greifen. Als der Spieler sich dann erhob und Joel Kauert bemerkte, dass er diesen Spieler bereits verwarnt hatte, entschied er sich plötzlich anders und liess es bei einer Ermahnung bleiben womit er natürlich das Unverständnis der Entlebucher auf sich zog. Nicht eine Minute später ahndete er dann ein Vergehen des Malterser Schlussmanns, der den Ball zu lange in den Händen hielt. Es roch förmlich nach Kompensation. Der fällige Freistoss brachte den Entlebuchern aber nichts ein. Es blieben aber die einzigen zwei Aufreger für die Spieler und so konnten sich die Akteure und die Zuschauer dann bis zum Schluss wieder voll aufs Wesentliche konzentrieren. Beide Teams agierten aber im Abschluss glücklos und so blieb es bei der gerechten Punkteteilung.

 

 

Spieltelegramm

Spielort: Farbschachen. – Zuschauer: 230. – Schiedsrichter: Kauert. – Tore: 62. Jan Achermann 1:0, 68. Silvan Ruffieux 1:1 – Entlebuch: Silvan Aemmer, Remo Wigger, Christian Affentranger (71. Janik Portmann), Patrick Wigger, Nicola Hofstetter (53. Fabian Brun), Daniel Kaufmann, Jan Achermann, Pascal Vogel, Lars Schmid, Ivo Thalmann, Lukas Studer

 

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FC Triengen – FC Entlebuch 0:2 (0:0)

Entlebuch bleibt auch im zweiten Spiel der Saison ungeschlagen. Zwei Tore von Lars Schmid und eine aufopfernde Mannschaftsleistung sicherten die drei Punkte gegen den Absteiger Triengen.

 

Pascal Helfenstein

 

Trotz den sehr heissen äusserlichen Bedingungen gingen beide Mannschaften gleich von Beginn an intensiv zur Sache. Triengen versuchte den Entlebucher Spielaufbau mit konsequenter und hoher Störarbeit zu verhindern. Die Farbschachen-Elf, bei der einige Spieler ihren Aufenthalt in Estavayer extra unterbrochen hatten, liess sich davon aber nicht beeindrucken. Je mehr Minuten gespielt waren, desto besser kamen die Entlebucher ins Spiel. Ivo Thalmann prüfte nach einer Flanke von Nicola Hofstetter den gegnerischen Torhüter in der 8. Minute ein erstes Mal und nur wenig später profitierte Lukas Studer von einem Abwehrfehler und konnte alleine aufs Tor losziehen. Er versuchte den herauseilenden Trienger Schlussmann mit einem Heber zu überlisten, doch der Ball senkte sich leider erst hinter dem Tor. Entlebuchs gute Startphase wurde aber nicht mit einem Tor belohnt.

 

Die Gastgeber eine Macht im Mittelfeld

Zur Mitte der ersten Hälfte verordnete der Unparteiische für alle Spieler eine Trinkpause. Die Erfrischung schien dann bei den Gastgebern aus Triengen neue Impulse geweckt zu haben, denn in der Folge bestimmten sie mehrheitlich die Gangart. Insbesondere im Mittelfeld dominierten sie nun die Zweikämpfe und es war nur eine Frage der Zeit bis auch sie zu Torchancen kommen würden. Zwei gute Abschlüsse aus der Distanz verfehlten aber ihr Ziel. Mit vereinten Kräften gelang es den Entlebuchern aber immer wieder die Gefahr zu neutralisieren so wie in der 32. Spielminute als Silvan Aemmer einen Direktschuss nach vorne abprallen lassen musste und sich sofort ein Entlebucher quer legte um den Nachschuss von Triengen zu blockieren. Vor der Pause wechselte Entlebuch dann zweimal. Einer der neu eingewechselten, Lars Schmid, verpasste nur Sekunden später die mögliche Führung für die Entlebucher. Daniel Kaufmann lancierte den schnellen Entlebucher Stürmer und dieser liess seine Gegner hinter sich. Im Strafraum angekommen und mangels Alternativen versuchte er den Torwart in der nahen Ecke zu erwischen doch dieser parierte seinen Schuss. Obwohl kein Tor fiel, war die Szene dennoch enorm wichtig für die Mannschaft von Daniel Kaufmann, weil man das Spielgeschehen in der Folge und bis zur Pause wieder offener gestalten konnte.

 

Lars Schmid trifft doppelt

Nach der Abkühlung in der Kabine ging es für die Spieler wieder auf dem heissen grünen Rasen weiter. Einige Minuten nach dem Wiederanpfiff zeigte Entlebuch einen schönen Angriff über mehrere Stationen. Remo Wigger behauptete sich gegen seinen Gegner auf der Seite und spielte zu Daniel Kaufmann in der Mitte welcher seinerseits den Ball auf Christian Affentranger vor ihm weiterleitete. Dieser lancierte den Aussenläufer Nicola Hofstetter auf der Seite. Beinahe an der Grundlinie angekommen spielte er einen Pass in den Strafraum und fand dort Lars Schmid. Der junge Angreifer setzte sich im Zweikampf gegen seinen Gegner durch und erzielte mit seinem Schuss die Führung für die Entlebucher. Der Rückstand verunsicherte die Gastgeber dann doch etwas so dass diese sich in den nächsten Minuten vor allem nach hinten orientierten. Entlebuch blieb im Angriff zielstrebiger und kam zu weiteren Chancen. 25 Minuten vor dem Ende erkämpften sich die Gäste einen Ball im Mittelfeld. Christian Affentranger suchte sofort Lars Schmid, der sich seinem Bewacher wiederum entledigte und alleine aufs Tor loszog. Im Strafraum angekommen liess er den Torhüter und den zurückeilenden Verteidiger mit einer Drehung ins Leere laufen und schob in bester Skorermanier zum 0:2 für seine Farben ein.

 

Nervenaufreibende Schlussphase

Mittlerweile forderten die hohen Temperaturen auf beiden Seiten ihren Tribut. Die Laufarbeit auf beiden Seiten liess logischerweise etwas nach und so öffneten sich mehr Räume für die Angreifer. In der Schlussphase der Partie kam Triengen nochmals auf. Sie kamen gleich zu mehreren Eckbällen und Freistössen doch Entlebuch behielt manchmal auch mit etwas Glück die Oberhand. Acht Minuten vor dem Schlusspfiff hätte eigentlich der Entscheidende dritte Treffer fallen müssen doch Triengens Lukas Wyss im Tor parierte den Schuss von Christian Affentranger. Auf der anderen Seite trafen die Gastgeber nur wenig später nur die Latte. Obwohl Triengen zum Schluss die totale Offensive suchte änderte sich am Resultat nichts mehr. Entlebuch konnte ein ums andere Mal befreien und so den zweiten Saisonsieg sichern.

 

 

 

Spieltelegramm

Spielort: Schäracher. – Zuschauer: 100. – Tore: 49. Min. 0:1 Lars Schmid, 66. Min. 0:2 Lars Schmid – Entlebuch: Silvan Aemmer, Remo Wigger, Patrick Wigger,  Adrian Wigger (35. Fabian Brun), Nicola Hofstetter (89. Adrian Wigger), Daniel Kaufmann, Jan Achermann, Pascal Vogel (78. Janik Portmann), Christian Affentranger (86. Jörg Dahinden), Ivo Thalmann, Lukas Studer (40. Lars Schmid)

Entlebuch gewinnt Startspiel gegen Hitzkirch 7:1 (4:0)

In der Auftaktpartie zur neuen Meisterschaft zeigte sich Entlebuch in bester Torlaune. Die Partie nahm schon früh einen klaren Verlauf und der Entlebucher Sieg geriet nie mehr in Gefahr.

 

Pascal Helfenstein

 

Die Entlebucher begannen sehr aggressiv und spielten überhaupt nicht auf abwarten. Bereits in den Startminuten spielten sie munter nach vorne und tauchten bereits mehrere Male im gegnerischen Strafraum auf. Nach vier Minuten kamen sie zu einem ersten Eckball. Lukas Studer zirkelte den Ball auf den ersten Pfosten, wo Ivo Thalmann hochstieg und per Kopf die frühe Führung für die Entlebucher markierte. Nur drei Minuten später war es wiederum ein stehender Ball der für Entlebucher Gefahr sorgte. Jan Achermann verlängerte die Hereingabe des Entlebucher Spielertrainers Kaufmann auf Pascal Vogel, der mit seinem Abschluss nur die Lattenunterkante traf. Der Ball sprang zurück zu Ivo Thalmann, welcher nur noch zum 2:0 einschieben musste.

 

Entlebuch dominiert das Spiel

Hitzkirch musste in der Startphase ziemlich untendurch und kam kaum zu echten Torchancen. Ein Schuss in der 9. und ein Freistoss in der 19. Spielminute flogen dann ziemlich klar über das Entlebucher Gehäuse. Entlebuch spielte weiterhin souverän und sorgte mit ihrem schnellen und präzisen Kombinationsspiel immer wieder für Gefahr. Nach gut zwanzig Minuten Spielzeit war es Pascal Vogel, der sich auf der rechten Seite durchsetzen konnte. Er spielte zu Daniel Kaufmann, der aus halbrechter Position nicht lange fackelte und den Ball mit einem schönen Schuss im gegnerischen Tor versorgte. Die Gäste fanden auch in der Folge kein probates Mittel gegen die stark aufspielenden Entlebucher. Da war es nur logisch, dass auch dieser Spielstand nicht lange anhielt. Nicht einmal zehn Minuten später hiess es bereits 4:0. Wiederum von Pascal Vogel eingeleitet war es diesmal Jan Achermann, der in der Mitte alleine zum Abschluss kam und Nermin Badic keine Abwehrchance liess.

 

 

In der Folge nahmen die Entlebucher etwas Tempo aus dem Spiel und Hitzkirch griff den Gegner nun höher und konsequenter an, was dazu führte dass sich das Spielgeschehen weitestgehend im Mittelfeld abspielte. Halbzeit zwei begann dann insgesamt ruhiger als Durchgang eins. In der 53. Spielminute war dann Silvan Aemmer im Entlebucher Tor ein erstes Mal richtig gefordert. Nach einem Entlebucher Einwurf gewannen die Hitzkircher den Ball und lancierte über links einen schnellen Konter. Entlebuchs Abwehr wurde kalt erwischt und so kam Raphael Wildeisen in der Mitte frei zum Abschluss. Sein Schuss konnte jedoch von Silvan Aemmer mit dem Fuss noch abgewehrt werden. Dennoch war es insgesamt der beste Angriff der Gäste und eine Art Lebenszeichen des FC Hitzkirch

 

Tore im 10 Minuten Takt

Entlebuch geweckt von der hochkarätigen gegnerischen Torchance tat nur wieder mehr fürs Spiel. Nach einem langen Pass auf Jan Achermann leitete dieser den Ball auf Lars Schmid weiter. Dieser setze sich gleich gegen zwei Gegner durch und erzielte alleine vor Torhüter Badic das 5:0 für Entlebuch. Doch damit hatten die Einheimischen noch nicht genug. Zehn Minuten später machte Nermin Badic eine sehr gute Torchance von Jan Achermann zu Nichte. Gegen den satten Nachschuss von Lukas Studer war er dann aber machtlos und musste den Ball ein weiteres Mal aus dem Netz fischen. Obwohl Hitzkirch nun besser mithalten konnte, war es doch zu wenig um den Entlebuchern an diesem Abend wehtun zu können. Die Farbschachen-Elf erhöhte das Tempo zwischendurch immer wieder und so war es Jan Achermann, der in der 75. Spielminute das 7:0 für seine Farben markieren konnte. Acht Minuten vor Schluss gelang dann den Gästen aus dem Luzerner Seetal noch der Ehrentreffer. Dies war dann sozusagen der Schlusspunkt in dieser Partie. Entlebuch gelang ein überzeugender Start in die Meisterschaftssaison 2016/17 während dem die Gäste aus Hitzkirch wohl noch die eine oder andere Hausaufgabe auf den Nachhauseweg miterhalten haben.

 

 

Spieltelegramm

Spielort: Farbschachen. – Zuschauer: 150. – Tore: 4. Min. 1:0 Ivo Thalmann, 7. Min. 2:0 Ivo Thalmann, 21. Min. 3:0 Daniel Kaufmann, 30. Min. 4:0 Jan Achermann, 55. Min. 5:0 Lars Schmid, 65. Min. 6:0 Lukas Studer, 75. Min. 7:0 Jan Achermann, 82. Min. Donato Tomasulo 7:1 – Entlebuch: Silvan Aemmer, Remo Wigger, Patrick Wigger, Nicola Hofstetter (76. Michael Koch), Daniel Kaufmann, Jan Achermann, Pascal Vogel, Lars Schmid (57. Adrian Wigger), Luca Schütz (66. Christian Affentranger), Ivo Thalmann (76. Jörg Dahinden), Lukas Studer – Hitzkirch: Nermin Badic, Patrick Herzog, Albin Balaj, Patrick Moura, Raphael Wildisen (78. Michael Winiger), Livio Lombardo, Michael Winiger (46. Nicolas Meyer), Donato Tomasulo (28. Mulaj), Ramon Poletti, Nico Bucher (36. Flavian Bucher), Richard Buck (78. Donato Tomasulo)

1. Cuprunde überstanden

Nach einer frühen Führung mussten die Gastgeber in der letzten Sekunde der Nachspielzeit den Ausgleich hinnehmen. In der Verlängerung gelang dem als Feldspieler eingewechselten Torhüter Silvan Aemmer der Lucky Punch.

 

Pascal Helfenstein

 

Die Platzherren aus Entlebuch erwischten den besseren Start in die Cuppartie. Mit sauberen und schnellen Kombinationen dominierten sie mehrheitlich das Mittelfeld und waren in der Offensive präsenter als ihre Gegner. Alpnach im Gegenzug kam nach einer Viertelstunde das erste Mal zu einem Torschuss aus dem Hinterhalt. Kurz darauf leiteten die Entlebucher einen Angriff über rechts ein, wobei sie vom Gegner zu wenig konsequent gestört wurden. Luca Schütz lief sich am Strafraum frei, erhielt den Ball und erzielte mit einem tollen Schuss das 1:0 für die Entlebucher. Dass die Platzherren früh zweimal verletzungsbedingt wechseln mussten, hatte auf das Spielgeschehen vorerst keinen Einfluss. Das einzig Auffällige dabei war, das nun mit Tobias Schumacher und Roland Bieri zwei Senioren und ehemalige Eins-Spieler auf dem Platz standen.

 

Alpnach findet langsam ins Spiel

Erst als die letzte Viertelstunde der ersten Hälfte anbrach, gestaltete sich das Spielgeschehen ausgeglichener. Auf beiden Seiten kam es dann zu einem Freistoss aus guter Distanz. Beide Male war der Ball aber sichere Beute des Torhüters. Gefährlich wurde es dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nochmals, als Alpnach zu zwei Eckbällen kam. Beim zweiten Mal zischte der Abschluss eher knapp übers Tor. Durchgang zwei begann dann für die Gäste beinahe nach Mass. Für einmal entwischte Frederik Achermann seinem Aufpasser doch Patrick Wigger machte seinen Fehler gleich selber wieder gut und eroberte den Ball zurück. Der Ballbesitz war nun ziemlich gleichmässig verteilt doch weiterhin hatten die Entlebucher eher die besseren Torchancen. Daniel Kaufmann prüfte Carlo Colmelet gleich bei zwei Freistössen doch dieser gab sich keine Blösse und parierte sehr gut. Glück hatte der Alpnacher Schlussmann dann in der 56. Spielminute, als Martin Renggli einen Abschluss von Tobias Schumacher für ihn auf der Linie retten konnte.

 

Entlebuch zu wenig kaltblütig

Mittlerweile waren die Gäste aus Alpnach auch gut in der Partie angekommen und beschäftigen die Entlebucher Abwehr doch öfters. Nur die zwingenden Chancen blieben noch aus. Entlebuch seinerseits verpasste es bei zwei Konter in der 83. und 85. Minute das vorentscheidende zweite Tor zu erzielen. Es lief bereits die Nachspielzeit als Alpnach nochmals einen Freistoss in der Mitte der Entlebucher Platzhälfte zugesprochen erhielt. Der Ball kam gut in den Strafraum und Frederik Achermann versenkte ihn per Kopf wuchtig zum Ausgleich in die Maschen. Somit kam es zur Verlängerung von zweimal 15 Minuten. Insbesondere den Entlebuchern kam die neue Regel wonach freies Ein- und Auswechseln möglich ist zugute und sie machten rege davon Gebrauch.

 

Auf Messers Schneide

Die erste gute Tormöglichkeit in der Verlängerung vergab Alpnachs Torschütze in der 95. Minute. Fünf Minuten später scheiterte auf der Gegenseite Fabian Brun mit einem Schuss an den Pfosten ebenfalls nur ganz knapp. Das Spiel war inzwischen ein klassischer Cupfight und auf beiden Seiten schienen die Kraftreserven bald aufgebraucht zu sein. Kurz vor dem Ende der ersten Verlängerung starteten die Entlebucher einen Angriff über links. Tobias Schumacher setzte sich an der Seite durch, lief bis zur Grundlinie und spielte einen tödlichen Pass in den Rücken der Abwehr. Silvan Aemmer, der einige Minuten zuvor als Feldspieler eingewechselt worden war, bedankte sich auf seine Weise und schob zum 2:1 für Entlebuch ein. Die gelbe Karte die er fürs Trikot ausziehen erhielt, sollte sich dann aber noch als Hypothek erweisen, denn nur Minuten nach dem Beginn der zweiten Verlängerung sah er nach einer unglücklichen Aktion die zweite gelbe Karte und durfte vorzeitig unter die Dusche. Entlebuch liess aber nichts mehr anbrennen und Alpnach konnte aus der numerischen Überzahl keinen Profit mehr schlagen. So behielten die Entlebucher in einem spannenden, interessanten Spiel das bessere Ende für sich.

 

 

Spieltelegramm

Spielort: Farbschachen. – Zuschauer: 90. – Tore: 16. Min. 1:0 Luca Schütz, 90. 1:1 Frederik Achermann, 105. 2:1 Silvan Aemmer – Entlebuch: Pascal Bucher, Remo Wigger, Silvio Eugster (65. Samuel Thalmann, 91. Tobias Schumacher), Patrick Wigger, Daniel Kaufmann, Linus Bieri (13. Tobias Schumacher, 90. Luca Schütz, 109. Samuel Thalmann, 120. Luca Schütz), Fabian Brun, Luca Schütz (85. Silvan Aemmer), Janik Portmann (61. Joël Hofstetter), Ivo Thalmann (20. Roland Bieri), Lukas Studer – Alpnach: Carlo Colmelet, Sven Burch (82. Janik Wallimann, 106. Sven Burch), Valentin Blättler (81. Manuel Bittel),  Pablo Odermatt, Joel Wetterwald, Frederik Achermann, Martin Renggli, Janick Wetterwald, Marc Küng (46. Andreas Hurschler), Cédrick Küng, Flavio Koch

FC Sempach – FC Entlebuch 1:4 (1:2)

Ein Sieg zum Abschluss mit vielen tollen Momenten

Wer dachte, dass sich Entlebuch und Sempach zum abschliessenden Spiel, in welchem es eigentlich mit Sicht auf die Tabelle um nichts mehr ging, nur die Pflicht abspulen, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Im letzten Spiel der beiden scheidenden Trainer Patrick Mahler (Entlebuch) und Roland Hauri (Sempach) war keine Zeigerumdrehung gespielt und bereits Stand es 1:0 für das Heimteam aus dem Seeland. Luca Müller traf nach einer sehenswerten Aktion und mit gütiger Mithilfe der noch zu passiven Entlebucher zum Führungstreffer. Dies war der Startschuss zu einem Offensivspektakel in welchem sich vorab die beiden Torhüter mehrmals auszeichnen konnten. In einem nun ausgeglichenen Spiel auf einem sehr tiefen Boden tanke sich in der 12. Minute Michael Mahler durch die gegnerische Abwehr durch. Sein abgelenkter Schuss, in seinem letzten Spiel als Aktiver der 1. Mannschaft, bedeutete den gross umjubelten Ausgleich für Entlebuch.

Sempach versuchte umgehend zu reagieren und kamen nun zu hochkarätigen Chancen. Zuerst scheiterte Mathias Schnyder alleine vor Silvan Aemmer und auch Luca Müller fand drei Minuten später kein Mittel um am glänzenden reagierenden Aemmer vorbei zu kommen. Aber auch Entlebuch drückte in dieser Phase auf den Führungstreffer. Zuerst scheiterte Michael Mahler nach einer herrlichen Kombination eingeleitet vom starke Sandro Röösli und einem tollen Pass von Linus Bieri am Pfosten und keine zwei Minuten später scheiterte Pascal Vogel knapp am Führungstreffer vorbei.

Die Hauptdarsteller waren nun definitiv die beiden Torhüter Silvan Aemmer und Raphael Helfenstein.
In der 30. Minuten scheiterte Jan Achermann alleine vor Helfenstein. Drei Minuten später lenkte ebenfalls Helfenstein einen Schuss aus kürzester Distanz von Michael Mahler an den Pfosten. Im Gegenzug parierte Silvan Aemmer gleich zweimal innert Sekunden mit grossartigen Reflexen. Es wurde offensives Spektakel den rund 100 Besuchern auf dem Sportplatz Seefeld geboten. Kurz vor der Pause setzte Linus Bieri nach einem eigenen Ballverlust nochmals hervorragend nach und setzte mit einem klugen Pass Jan Achermann ein. Dieser drückte das Leder zur erstmaligen Führung  für die  Mannen um das Trainer-Duo Mahler/Koch in die Maschen.

Auch in der 2. Halbzeit trotzen die beiden Teams dem tiefen Boden und zeigen weiter angriffigen Fussball. Adrian Schnyder vergab gegen den bärenstarken Aemmer die beste Ausgleichschance kurz nach der Pause. In der 64. Minute löste Ivo Thalmann über Pascal Vogel einen vielversprechenden Angriff aus. Die Flanke von Vogel fand mit Mathias Häfliger einen Abnehmer, welcher den Ball zwar herrlich aber für Ihn unglücklich ins Lattenkreuz zum Eigentor und damit zur Vorentscheidung einschob. Sempach konnte auf diesen Treffer nicht mehr reagieren. Die Abwehr um Patrick und Remo Wigger, zusammen mit Ivo Thalmann liessen keine weiteren Chancen mehr zu. Viel mehr versuchte Entlebuch das Score noch weiter zu erhöhen. In der 68. Minute  kombinierten sich Patrick Lötscher, Michael Mahler und Ivo Thalmann mit einer schönen Stafette vor das Tor der Sempacher. Der beste Sempacher an diesem Tag, Raphael Helfenstein,  parierte aber abermals mit einer sehenswerten Parade. In der 81. Minute rettete Jonas Zust einen Schuss von Christian Affentranger auf der Linie für den bereits geschlagenen Helfenstein. Doch auch Silvan Aemmer zeichnete sich nochmals mit einer letzten grossen Parade in der 84. Minute gegen Kevin Schnider aus. Den Schlusspunkt, ja das perfekte Happy End, setzte in der 90. Minute der langjährige Führungsspieler der Entlebucher, Sandro Röösli. Nach einer wiederum tollen Ballstafette schob er routiniert das Leder in seinem letzten Spiel als Aktiver in die Ecke zum 4:1 Endstand. Standing Ovations von den vielen mitgereisten Entlebucher Fans!
Ein Spiel mit vielen tollen Geschichten, ein Spiel welches für die sehr gute Saison der gebührende Abschluss war. Am Schluss holte man einen Sieg zu wenig und ein Remis zu viel für die Aufstiegsspiele. Aber das Team um Patrick Mahler und Beat Koch verlor kein einziges Auswärtsspiel in dieser Saison! Mit gerade mal 30 Strafpunkten glänzte das Team als fairste Mannschaft der 3. Liga Gruppe 3 und drittfairste Truppe der ganzen Liga. Dass sich Sandro Röösli und Michael Mahler in ihrem Abschlussspiel mit einem persönlichen Treffer verabschiedeten und das Team dem scheidenden Trainer ein Sieg zum Abschluss „schenkte“, passte zu dieser tollen Saison. Und in den Worten eines treuen Fans: Wir freuen uns bereits auf die neue Saison mit dieser jungen, tollen Truppe!

 

Sempach -Entlebuch 1:4 (1:2) Seeland. –100 Zuschauer.–SR Bossert. – Tore: 1. Luca Müller 1:0. 12. Mahler 1:1. 44. Achermann 1:2. 64. Eigentor (Häfliger) 1:3. 90. Röösli 1:4. – Sempach: Kamber; Velic, Hauri, Luca Müller,A drian Schnider,Schnyder (62. Zust), Yanick Fölmli, Häfliger,Michael Fölmli (70. Kevin Schnider), Bühlmann, Joel Müller (77. Furrer). – Entlebuch: Aemmer; Remo Wigger,Affentranger,Patrick Wigger, Unternährer,Achermann (76. Koch), LinusBieri (60. Lötscher), Vogel (86. Brun), Mahler,Röösli, Thalmann.
Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Mahler; 33. Pfostenschuss Mahler; 51. Gelbe Karte Mathias Schnyder (Sempach)
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Matchbericht Entlebuch-Wolhusen

Entlebuch gewinnt einseitiges Derby

 

Fussball Herren, 3. Liga: FC Entlebuch – FC Wolhusen 2:0 (2:0)

 

Der FC Entlebuch besiegt im letzten Heimspiel der Saison den FC Wolhusen vor 300 Zuschauern mit 2:0. Schon früh war klar, dass die Gäste keine Punkte entführen konnten, zu abgeklärt war die Leistung der Farbschachen-Elf.

 

 

Raphael Bucher

 

Bevor Schiedsrichter Habermacher die Partie bei strahlendem Sonnenschein anpfiff, verabschiedete sich der FC Entlebuch von drei verdienten Spielern. André Bieri, Michael Mahler und Sandro Röösli durften für ihren langjährigen Einsatz in der ersten Mannschaft den Dank des Präsidenten und den Applaus der Zuschauer abholen. Dies gilt natürlich auch für Trainer Patrick Mahler, der nach zwei äusserst erfolgreichen Jahren die Mannschaft in einem hervorragenden Zustand an den zukünftigen Spielertrainer Daniel Kaufmann abgeben wird.

 

Entlebuch dominiert die Partie von Beginn an

FC Entlebuch gegen den FC Wolhusen, diese Derby-Affiche stand in letzter Zeit meist für packende Spiele und engagiert geführte Zweikämpfe. Dieses Mal kam es aber etwas anders. Zu überlegen agierte das Heimteam, zu uninspiriert war der Auftritt der Mannschaft von Spielertrainer Heinz Schumacher. Von Beginn an riss die Mahler-Elf das Spieldiktat an sich. Konzentriert ging man an die Arbeit und überforderte die tief stehenden Gäste vom Emmenknie mit einem variablen Spiel. Christian Affentranger und Daniel Kaufmann verteilten die Bälle geschickt auf die beiden Aussenläufer Linus Bieri und Pascal Vogel oder spielten schnell und direkt durch die Mitte und brachten so die beiden Stürmer Michael Mahler und Jan Achermann in Abschlussposition. Einer dieser Angriffe durch die Mitte hätte in der 12. Minute zu einem Elfmeter für das Heimteam führen müssen, doch Schiedsrichter Habermacher übersah das Foul an Jan Achermann. Die einzige gefährliche Offensiv-Szene von Wolhusen war in dieser Phase ein Prellball, welcher aus 16 Meter knapp übers Tor von Pascal Bucher flog. Nach 20 Minuten drückte das Heimteam nun noch vehementer auf die Führung. Praktisch im Minutentakt konnte man sich Chancen erarbeiten. In der 35. Minute war es dann endlich soweit. Daniel Kaufmann schickte Linus Bieri auf dem rechten Flügel in die Tiefe, den präzisen Ball in die Mitte musste Michael Mahler nur noch einschieben. Mahler durfte somit in seinem letzten Spiel für die 1. Mannschaft seinen 250. persönlichen Treffer feiern. Aber damit war die erste Hälfte noch lange nicht zu Ende. Weiter drückte der FC Entlebuch aufs Tempo, kam zu guten Gelegenheiten. So auch in der 43. Minute. Nach einem Eckball von Linus Bieri setzte sich Jan Achermann gegen seinen Mitspieler Sandro Röösli durch und kam zum Schuss. Dieser wurde unglücklich von einem Verteidiger des FC Wolhusen abgefälscht und flog unhaltbar über Keeper David Wicki ins Tor. Dies war auch die letzte Szene in der ersten Hälfte, die Entlebucher verabschiedeten sich nach einer einseitigen ersten Halbzeit mit einer 2:0-Führung in die Garderobe.

 

Entlebuch muss nicht mehr, Wolhusen kann nicht

Spielertrainer Heinz Schumacher nahm in der Pause einen Doppelwechsel vor, um seinem Team neuen Schwung zu geben. Zwar war nun der FC Entlebuch nicht mehr so drückend überlegen wie noch vor der Pause, aber Wolhusen kam auch mit dieser Massnahme nicht ins Spiel. Es war weiterhin das Heimteam, welches die besseren Chancen besass. So köpfelte Christian Affentranger in der 55. Minute einen Freistoss von Daniel Kaufmann auf der Höhe des zweiten Pfostens knapp über das Tor und Michael Mahler verpasste mit einem abgefälschten Schuss aus 14 Metern in der 60. Minute das Tor um Haaresbreite. In der 70. Minute setzte sich der abtretende Captain Sandro Röösli den Ball für einen Freistoss aus 19 Metern zurecht. Und fast hätte sich auch Röösli mit einem Treffer verabschieden können, doch David Wicki fischte den schön getretenen Ball noch aus dem Lattenkreuz. Und auch fünf Minuten später reagierte David Wicki glänzend, als er den von Christian Affentranger herrlich lancierten Daniel Kaufmann im eins gegen eins stoppte. Danach flachte die Begegnung etwas ab. Entlebuch musste nicht mehr viel fürs Spiel tun, Wolhusen konnte nicht. Und so brachte man die Führung mühelos über die Zeit. Mit diesem Sieg sicherten sich die Mannen von Patrick Mahler und Beat Koch den dritten Rang in der Tabelle und durften sich mit dem traditionellen Flieger vor dem Clubhaus von den Fans verabschieden.

 

 

 

 

 

Spieltelegramm

Spielort: Farbschachen. – Zuschauer: 300. – Schiedsrichter: Habermacher. – Tore: 35. Michael Mahler 1:0, 43. Jan Achermann 2:0. – Entlebuch: Pascal Bucher; Remo Wigger, Patrick Wigger, Ivo Thalmann; Christian Affentranger, Daniel Kaufmann, Linus Bieri (76. Adrian Wigger), Pascal Vogel, Sandro Röösli (87. Michael Koch); Jan Achermann, Michael Mahler (87. Luca Schütz). – Bemerkungen: 1x gelb für Entlebuch, 1x gelb für Wolhusen.

Emmenbrücke – Entlebuch 2:2

Wie gewonnen so zerronnen

 

In einer Partie, die erst in der Schlussphase zum erwarteten Spitzenspiel wurde, trennten sich die beiden Teams 2:2. Entlebuch konnte nach einem Rückstand zwar vorlegen, musste in der allerletzten Spielminute aber noch den Ausgleich hinnehmen.

 

Pascal Helfenstein

 

Den etwas besseren Start ins Spiel erwischten die Gastgeber aus Emmenbrücke. Bereits in den ersten Spielminuten kamen sie zweimal gefährlich vors Entlebucher Tor doch beide Male flog der Ball am Kasten vorbei. Entlebuch hatte etwas Mühe im Spielaufbau und musste viele Querpässe in der eigenen Abwehr spielen. Emmenbrücke versuchte derweil bei ihren Angriffen den Ball sehr oft ins Zentrum der gegnerischen Abwehr zu spielen und genau ein solcher Spielzug führte in der 15. Spielminute zum ersten Treffer der Partie. Nach einer schönen Flanke und einem versuchten Fallrückzieher kam Robin Hrgota an den Ball und versenkte ihn aus kürzester Distanz unhaltbar im Netz. Entlebuch zeigte sich etwas geschockt und konnte von Glück reden, dass nur ein paar Momente später nicht gleich auch noch das 2:0 viel.

 

Wenige spielerische Akzente

Die Entlebucher mussten auch weiterhin hartes Brot essen. Ihre Angriffsbemühungen wurden ziemlich im Keim erstickt und so blieb ihnen oftmals nur übrig einen Pass mit dem Prinzip Hoffnung nach vorne zu spielen. Erst als mehr als eine halbe Stunde gespielt war, kamen auch die Entlebucher etwas besser ins Spiel und es zeigte sich, sollte es ihnen gelingen ein paar schnelle direkte Kombinationen zu spielen, Emmenbrücke durchaus verwundbar war. Die wohl heisseste Szene in der ersten Hälfte ereignete sich dann wieder im Entlebucher Strafraum. Zehn Minuten vor der Pause zeigten sich die Entlebucher etwas zu wenig konsequent im Abwehrverhalten und Emmenbrücke kam zu einer guten Chance. Zuerst blockte Daniel Kaufmann einen Schuss quasi auf der Torlinie ab und gleich darauf wurde Sandro Röösli’s Arm im Strafraum aus nächster Distanz angeschossen, als er seinen Kopf schützen wollte. Trotz heftigster Proteste blieb Schiedsrichter Solari bei seiner Meinung, kein elfmeterwürdiges Handspiel. In Halbzeit zwei zeigten sich die Entlebucher in der Offensive dann etwas lebendiger. Die bisher beste Chance vergab Jan Achermann in der 56. Spielminute mit einem Kopfball, welcher vom Emmenbrücker Schlussmann noch pariert werden konnte. Patrick Mahler brachte inzwischen neue Kräfte und die Partie wurde intensiver und auch hitziger. Emmenbrücke hatte jetzt aber deutlich mehr Mühe den Tritt aus der ersten Halbzeit wieder zu finden und auch Entlebuch zog nach einer guten Startphase wieder eine kleine Pause ein. So flaute das Spiel zwischenzeitlich wieder etwas ab und auch Torchancen waren Mangelware.

 

Entlebuch setzt alles auf eine Karte…

In der Schlussphase suchte Entlebuch die total Offensive. Diese war auch nötig wenn man in diesem Spitzenkampf noch etwas holen wollte. Elf Minuten vor Schluss kam dann ein Pass von Sandro Röösli ideal auf Michael Mahler. Dieser setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und versenkte den Ball unter dem gegnerischen Goalie hindurch zum 1:1 Ausgleich. Das Tor entfaltete bei den Entlebuchern nochmals neue Kräfte und nur Sekunden später scheiterte Michael Mahler nochmals ganz knapp an Oliver Omlin. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff tankte sich Jan Achermann in den gegnerischen Strafraum. Dort wurde er hart aber regelkonform vom Ball getrennt. Das Leder kullerte vor die Füsse von Linus Bieri und der konnte aus halbrechter Position alleine auf Torhüter Omlin zulaufen. Er legte den Ball an diesem vorbei und wurde unsanft von den Beinen geholt. Das Verdikt war klar – Elfmeter. Daniel Kaufmann übernahm die Verantwortung und verwertete sicher zur Führung für die Entlebucher.

 

und lässt sich die Butter noch vom Brot nehmen

Die letzten Minuten wurden also nochmals ultraspannend. Emmenbrücke versuchte alles und Entlebuch hielt dagegen. Die Minuten und Sekunden verrannen als Emmenbrücke nach einem Einwurf nochmals einen langen Ball in den Entlebucher Sechzehner brachte. Für einmal funktionierte die Absprache in der Abwehr nicht und anstatt den Ball zu treffen kam Emmenbrückes Stürmer im Zweikampf mit Verteidiger und Torhüter zu Fall. Der Unparteiische überlegte eine Sekunde und entschied sich dann auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Eloy Arostegui nahm Anlauf und erzielte mit seinem Schuss das Tor zum Schlussstand von 2:2. Ein Resultat welches auf die gesamte Spielzeit hinweg gesehen wohl in Ordnung geht. Damit qualifizierte sich Emmenbrücke nun definitiv für die Aufstiegsrunde. Für Entlebuch wäre zwar mehr drin gewesen doch es blieb zumindest die Gewissheit die Siegesserie von Emmenbrücke beendet zu haben.

 

Spieltelegramm

Spielort: Gersag. – Zuschauer: 175. – Schiedsrichter: Solari. – Tore: 15. Min. 1:0 Robin Hrgota, 79. Min. 1:1 Michael Mahler, 85. Min. 1:2 Daniel Kaufmann, 94. Min. 2:2 Eloy Rojas Arostegui– Entlebuch: Silvan Aemmer, Ivo Thalmann, Patrick Wigger, Remo Wigger, Adrian Wigger (51. Linus Bieri), Daniel Kaufmann, Sandro Röösli, Patrick Lötscher (72. Pascal Vogel), Sven Unternährer (76. Luca Schütz), Jan Achermann, Michael Mahler

FC Entlebuch – FC Altbüron (0:0)

Entlebuch unterliegt dem Leader Altbüron-Grossdietwil klar mit 0:3. Nach einer ersten Halbzeit bei der Entlebuch mehr als auf Augenhöhe mitspielte, brachten drei Tore innerhalb von acht Minuten im zweiten Durchgang die Wende für die Gäste.

 

Pascal Helfenstein

 

Die Ausgangslage in diesem Spitzenkampf war für beide Teams klar. Entlebuch wollte im Kampf um den Platz 2 unbedingt weiter punkten und Altbüron-Grossdietwil seinerseits die Teilnahme an den Aufstiegsspielen vorzeitig sichern.

Beide Teams gingen vorsichtig ans Werk. Entlebuch versuchte aus einer kontrollierten Defensive heraus etwas zu kreieren und Altbüron wartete mehr auf einen Fehler des Gegners um diesen dann ausnützen zu können. Die Abwehr der Gäste stand aber kompakt und solide und so hatten die Entlebucher Mühe gefährliche Aktionen im gegnerischen Strafraum herauszuspielen. Die Folge waren dann viele Weitschüsse aufs Tor, welche ihr Ziel aber meist klar verfehlten. Die erste gute Möglichkeit für Altbüron war in der 17. Spielminute zu notieren. Dominik Luder konnte sich rechts durchsetzen und gefährlich zur Mitte Spielen doch den Entlebuchern gelang es die Situation gemeinsam zu klären.

 

Entlebuch findet keine Lücke

Am Spielgeschehen änderte sich aber vorläufig wenig. Entlebuch war gezwungen viel hinten rum zu spielen. Sie fanden einfach kein probates Mittel und auch keine Lücke in der gegnerischen Abwehr und so blieb ihnen nichts anders übrig als ihr Glück ab und an mit einem langen Ball zu suchen. Andererseits gestanden sie den Gästen aber auch wenig Fehler zu, sodass auch diese kaum zu echten Torchancen kamen so wie etwa nach einer halben Stunde, als Patrick Wigger gerade noch vor Emrah Karaboga klären konnte. Mit einem gefühlten Ballbesitz von 70:30 und 7:1 Torschüssen für Entlebuch verabschiedeten sich die beiden Equipen in die Pause. Nach dem Unterbruch gestalteten die Gäste das Spiel ausgeglichener. Bereits nach zwei Minuten musste Silvan Aemmer ein erstes Mal sein Können unter Beweis stellen. Entlebuch kam derweil auch zu zwei Möglichkeiten doch es fehlte die richtige Durchschlagskraft in der Offensive und auch im Abschluss.

 

Drei Gegentore brechen Entlebuch das Genick

Als nicht ganz eine Stunde gespielt war, bekam der FC Altbüron-Grossdietwil einen Freistoss in der Nähe des Entlebucher Strafraums zugesprochen. Ferat Ogjaj zirkelte den Ball präzise auf Marc Oetterli und der versenkte den Ball mit dem Kopf im Netz. Da stand sein Entlebucher Bewacher für einmal zu weit. Nur kurze Zeit später verpassten die Gäste mit einem Lattentreffer das zweite Tor nur ganz knapp. Sie liessen sich davon jedoch nicht beirren und einige Minuten später fiel der zweite Treffer dann doch noch. Ein missglückter Befreiungsschlag des Entlebucher Schlussmanns landete genau in den Füssen von Emrah Karaboga, der das Geschenk dankend annahm und das 0:2 für seine Farben erzielte. Altbüron-Grossdietwil war nun definitiv im Hoch und Entlebuch wirkte verunsichert. Im Stile eines Leaders nutzten die Gäste diese Phase eiskalt aus und erhöhten das Skore sogar noch auf 0:3. Ein unglücklich verlorener Zweikampf, bei dem zwei Entlebucher am Boden liegen blieben, führte zu einer Ueberzahlsituation für die Gäste. Taulant Selmani legte auf für Marc Oetterli und der erzielte mit seinem Schuss den dritten Treffer für die Gäste aus dem Luzerner Hinterland. Entlebuch versuchte nochmals darauf zu reagieren und die Spieler rannten sich förmlich die Lunge aus dem Leib, doch es blieb nach wie vor dabei dass trotz eines grossen Aufwandes, kein Ertrag für die Farbschachen-Elf herausschaute. Altbüron spielte die Partie nun souverän und dank des klaren Vorsprungs auch ganz ohne Hektik zu Ende. Dank der gewonnenen drei Punkte sicherten sich die Gäste auch die Teilnahme an den Aufstiegsspielen in die 2. Liga während dem die Entlebucher im Kampf um Platz zwei einen herben Rückschlag hinnehmen mussten.

 

Spieltelegramm

Spielort: Farbschachen. – Zuschauer: 190. – Schiedsrichter: Ferreira. – Tore: 58. Min. 0:1 Marc Oetterli. 64. Min. 0:2 Emrah Karaboga. 66. Min. 0:3 Marc Oetterli – Entlebuch: Silvan Aemmer, Remo Wigger, Christian Affentranger, Patrick Wigger, Daniel Kaufmann (76. Sven Unternährer), Adrian Wigger, Jan Achermann, Michael Mahler (68. Pascal Vogel), Sandro Röösli, Patrick Lötscher, Ivo Thalmann (46. Linus Bieri) – Altbüron-Grossdietwil: Reto Langenstein, Marcel Koller, Severin Kölliker (79. Jonas Müller), Cyrill Bossert, Ferat Ogjaj, Emrah Karaboga, Dominik Luder (54. Taulant Selmani), Christoph Eiholzer, Alain Schmidlin, Marc Oetterli (83. Kilian Affentrager), Thomas Peter Bemerkungen: 2x gelb für Altbüron-Grossdietwil

 

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