Die Ethik-Charta im Fussball in der Schweiz ist ein zentraler Bestandteil der Schweizer Sports und basiert auf den olympischen Werten von Höchstleistung, Freundschaft und Respekt. Sie wird vom Bundesamt für Sport BASPO, Swiss Olympic und den Schweizer Sportverbänden getragen und umfasst neun Prinzipien, die für alle Sportlerinnen und Sportler verpflichtend sind. Dieses Prinzipien umfassen Gleichbehandlung, Respektvolle Förderung, Selbst und Mitverantwortung und das Absagen an Doping und Tabak. Die Ethik-Charta ist ein wichtiger Schritt hin zu einem nachhaltigen und fairen Sport in der Schweiz.

  1. Gleichbehandlung für alle: Es darf keine Benachteiligung aufgrund von Nationalität, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, sozialer Herkunft, religiöser oder politischer Ausrichtung geben.
  2. Sport und soziales Umfeld im Einklang: Die Anforderungen im Sport müssen mit Ausbildung, Beruf und Familie vereinbar sein.
  3. Selbst- und Mitverantwortung: Athletinnen und Athleten sollen an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligen werden.
  4. Respektvolle Förderung statt Überforderung: Die Förderung darf nicht zur Überforderung führen und muss die psychische und physische Integrität der Sportler respektieren.
  5. Erziehung zu Fairness und Umweltverantwortung: Fairplay bedeutet nicht nur das Einhalten von Regeln, sondern auch einen respektvollen Umgang mit Menschen und der Umwelt.
  6. Gegen Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Übergriffe: Es ist wichtig, wachsam zu sein und konsequent gegen solche Übergriffe vorzugehen.
  7. Absage an Doping und Drogen: Doping und Drogenkonsum sind im Sport nicht akzeptabel.
  8. Verzicht auf Tabak und Alkohol: Die Risiken des Konsums von Tabak und Alkohol sollen frühzeitig aufgezeigt werden.
  9. Transparenz und Integrität: Entscheidungen und Prozesse sollen transparent sein, insbesondere im Umgang mit Interessenkonflikten und finanziellen Angelegenheiten.