Vorname/Name:

Urs Helfenstein

 

Wohnort:

Nottwil

 

SR seit:

1991 für den FC Entlebuch seit 2006

1991-1994 Junioren und 5. Liga SR

1995-1996 4.Liga SR

1997-2000 3.Liga SR

seit 1997 SR-Assistent

2001-2009 2.Liga SR

seit 2013 4.Liga SR

 

Darum bin ich SR geworden:

Nach acht sehr intensiven und erfolgreichen Jahren als Kickboxer und Boxer, suchte ich eine neue sportliche Herausforderung.

 

Darum bin ich heute SR:

In den ersten zwei bis drei Jahren war es eine grosse Herausforderung. Man lernt in dieser Zeit sich durchzusetzten und wie man mit „schwierigen“ Spielern umzugehen hat. Mit der Zeit kennen sich Spieler, Trainer und SR gegenseitig und man bekommt Lob und Anerkennung für die Spielleitung.

 

Grösste Anzahl SR-Einsätze in einem Kalenderjahr:

33 (2010)

 

Das bringt mich als SR auf die Palme:

Trainer und Trainer-Assistenten, die vor dem Spiel auf “ beste Freunde“ machen und währende des Spiels den Anstand in der Garderobe liegen lassen.

 

Das schönste Erlebnis als SR:

Ich habe mehrere schöne Erlebnisse als SR erleben dürfen, z.b:

Die Wahl zum SR-des Jahres 2010/2011

2009 durfte ich den IFV Cup Final leiten (2.Liga)

2010 durfte ich den IFV Cup Final der Veteranen leiten

2010 war ich Assistent beim CH Cup Final der Veteranen in Losone

2011 SR im Halbfinal des CH Cup Veteranen Ibach – Basel (mit Karl Odermatt als Coach, der mich nach dem Spiel auf ein Kaffee eingeladen hatte).

  

Was ich noch sagen möchte:

Ich kann den Job als SR nur empfehlen, da es eine gute Lebensschule ist und viel Spass und Freude bereitet.

Vorname/Name:

Pirmin Vogel

 

Wohnort:

Thalwil

 

SR seit:

2005 immer beim FC Entlebuch

 

Darum bin ich SR geworden:

Nach einer Knie-Verletzung und Operation kam für mich das Fussballspielen nicht mehr in Frage. Ich wollte aber der Sportart und dem Verein treu bleiben. Beeinflusst hat mich sicher auch, dass zu dieser Zeit zwei Schulkollegen den SR-Kurs besucht haben und immer interessante Geschichten von ihren Einsätzen zu erzählen wussten.

 

Darum bin ich heute SR:

Die SR-Tätigkeit ist eine sehr körperschonende Tätigkeit und erlaubt es, viele tolle Fussballspiele hautnah mitzuerleben. Der Umgang mit den Spielern stellt zudem eine grosse Herausforderung im persönlichen Bereich dar. Das Hobby gibt einem die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln und an der Aufgabe zu wachsen. Wenn man de Sache gut macht und bemüht ist, gibt es einem viel zurück.

 

Grösste Anzahl SR-Einsätze in einem Kalenderjahr:

31 (2011)

 

Das bringt mich als SR auf die Palme:

Spieler, die konsequent jede Entscheidung des SR in Frage stellen und kommentieren anstatt auf ihre eigene Aufgabe zu konzentrieren.

 

Das schönste Erlebnis als SR:

Die zahlreichen Einsätze im Trio mit Urs Schnyder (FC Escholzmatt-Marbach, heute Challenge League) anlässlich des Talentjahres. Wir hatten viele tolle Spiele und Ausflüge an verschiedene Orte der Schweiz.

 

Das beste Fussballspiel aller Zeiten:

Schweiz-Kolumbien an der WM 1994 in den USA. Die goldene Generation im Schweizer Fussball um Chapiusat, Bregy, Sutter, Sforza und Pascolo gestalteten das Spiel sehr attraktiv und gewannen hochverdient mit 4:1. damit qualifizierte sich die Schweiz für das Achtelfinale.

 

Welche Regel würde ich ändern:

Ich würde in den Amateur-Ligen die 10-Minuten-Disziplinarstrafe bei einer gelben Karte einführen (wie bei den Junioren). Meiner Meinung nach soll ein Spieler direkt bestraft werden, wenn er grob oder unsportlich spielt oder wenn er reklamiert.

Vorname/Name:

 

Alain Schürch

 

Wohnort:

Entlebuch

 

SR seit:
März 2014 Junioren
März 2015 5. Liga

Darum bin ich SR geworden:

Ich habe sechs Jahre bei den Junioren des FC Entlebuch gespielt. Da ich nicht sehr gut war, ich aber mein Hobby nicht verlieren wollte, wusste ich, dass ich den Schiedsrichter- oder Trainer-Kurs machen möchte. Als der FC Entlebuch im Herbst 2013 einen Info-Abend über das Hobby Schiedsrichter machte, fiel meine Entscheidung zugunsten des Schiedsrichter-Kurses.

Darum bin ich heute SR:

In meinem ersten Jahr als SR habe ich viele Eindrücke von der Schiedsrichter-Tätigkeit gesammelt. Ich habe gemerkt, dass ich Potenzial für höhere Ligen habe und deshalb hat mich das SR-Fieber so richtig gepackt. Ich erhalte sehr viel Lob und Anerkennung von Trainern und Spielern. Viele bewundern mich auch, dass ich dieses Hobby ausübe.

 

Grösste Anzahl SR-Einsätze in einem Kalenderjahr:

18 (2014)

 

Das bringt mich als SR auf die Palme:

Trainer und Spieler die glauben das Reglement besser zu kennen als der Schiedsrichter. 

 

Das schönste Erlebnis als SR:

Mein erstes 5. Liga Spiel: Der Heimtrainer hat mich nach dem Match auf ein Cola eingeladen und mit mir besprochen, was ich gut und was ich schlecht gemacht habe.

Was ich noch sagen möchte:

Viele denken, dass man als Schiedsrichter immer der Sündenbock ist. Während des Spiels mag dies vielleicht stimmen, aber vor und nach dem Spiel werde ich immer bewundert und gelobt. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Spieler mir nach dem Spiel gesagt hat, dass ich schlecht war, geschweige denn sich bei mir beklagt hat.