FC Ruswil – FC Entlebuch 3:2 (2:1)

Entlebuch verliert das Spiel in Ruswil mit 3:2 Matchbericht folgt:

4`1:0 FC Ruswil

30`1:1 Manuel Emmenegger

43`2:1 FC Ruswil

51`2:2 Patrick Wigger (Penalty)

85`3:2 FC Ruswil

 

Bitteres Cupout im Elfmeterschiessen

Trotz einer guten Leistung und einer tollen Aufholjagd scheiden die Entlebucher im Cup Achtelfinale aus. Zum Schluss zogen sie im Elfmeterschiessen den Kürzeren. Dass sie nicht die schlechtere Mannschaft waren und die Möglichkeit gehabt hätten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden ärgert besonders.

 

Pascal Helfenstein

 

In den ersten zehn Minuten des Cupspiels sah man den Gästen aus Sins an, dass sie ihrem Gegner durchaus einigen Respekt zollten. Sins liess den Entlebuchern etwas Platz im Spielaufbau agierte dann aber mit zwei kompakten Abwehrriegeln auf Höhe der Mittellinie. Dennoch gelang es den Entlebuchern zweimal gefährlich vors gegnerische Tor zu kommen ohne aber reüssieren zu können. Nach dem tollen Entlebucher Start schaltete der Oberklassige aber einen Gang höher und ab und zu war der Klassenunterschied dann doch erkennbar. Alles ging ein bisschen schneller und präziser als bei den Einheimischen doch Entlebuch überstand mit etwas Glück und viel Einsatz die Druckphase des Gegners. Was mitunter auch an der vorbildlichen Defensivarbeit von Daniel Kaufmann und Ivo Thalmann lag. Doch auch diese Phase ging nach zehn Minuten vorüber und das Spielgeschehen wurde wieder ausgeglichener, wobei Entlebuch mit Linus Bieri und Daniel Kaufmann zwei Abschlüsse zu verzeichnen hatte.

 

Führung und Rückzug

Just in dem Moment, als man den Eindruck hatte Entlebuch könnte die Oberhand im Spiel gewinnen, ging der FC Sins in Führung. Ein Ball in den Strafraum schien eigentlich geklärt zu sein, doch der Befreiungsschlag geriet zu kurz. Jann Stutz profitierte davon, schüttelte gleich mehrere Entlebucher ab und auf Höhe des Strafraums zog er unhaltbar ab. Nur eine Minute später hätte es beinahe wieder eingeschlagen doch Patrick Wigger rettete in allerhöchster Not gegen den Torschützen. In der Folge zogen sich die Gäste etwas vom Spielmacherprinzip zurück und überliessen den Entlebuchern mehrheitlich den Ball. Sins verteidigte konsequent und sehr erfolgreich, so dass Entlebuch kaum mehr zu Chancen kam. Bis zur Pause war nur noch eine Möglichkeit zu verzeichnen. In der 33. Spielminute fasste sich Adrian Wigger ein Herz. Sein Schlenzer hätte genau gepasst, konnte von Albert Gashi aber pariert werden. Nach der Pause änderte sich am Spielgeschehen nur wenig. Sins lauerte auf Fehler der Entlebucher und diese hatten nach wie vor kein probates Mittel gegen die kompakt stehenden Sinser. Die Einwechslung von Christian Affentranger und die gleichzeitige Veränderung von zwei Positionen hauchte dem Entlebucher Spiel dann neues Leben ein. Insbesondere über die Aussenbahnen konnte man nun eindeutig für mehr Torgefahr sorgen.

 

Die Gunst der Stunde nutzen

In der 63. Spielminute erlief sich Patrick Lötscher einen äusserst langen Ball, knapp bevor dieser im Aus gelandet wäre. Er konnte in die Mitte flanken und fand dort den freigelaufenen Silvan Bachmann, der zum umjubelten Ausgleich einschieben konnte. Das Tor verlieh den Einheimischen noch einmal zusätzliche Kräfte und sie versuchten den guten Schwung gleich mitzunehmen. Sins wirkte etwas geschockt und haderte mehrmals mit sich selber und dem Unparteiischen. Entlebuch nun klar tonangebend kam zu weiteren Chancen. Zehn Minuten vor Schluss wäre Silvan Bachmann beinahe alleine vor dem Sinser Tor aufgetaucht doch ein Haken zu viel und die Gegner waren bereits wieder zur Stelle und konnten gemeinsam klären. Sins konnte sich noch ein, zwei Torchancen herausspielen wirkte aber nicht mehr so zwingend wie noch zu Beginn der Partie.

 

Überstunden sind notwendig

Da es nach 90 Minuten nach wie vor Unentschieden stand, ging der Cupfight in die Verlängerung. Entlebuch begann hervorragend, war dem Führungstreffer nahe doch entweder machte der Sinser Schlussmann eine gute Figur oder man konnte mit vereinten Kräften wie z. B. in der 97. Minute auf der Linie retten. Zwei Minuten vor der Verlängerungspause konnte sich Manuel Emmenegger auf der rechten Seite gekonnt in Szene setzen. Kein Gegner vermochte in zu stoppen und so flankte er unbedrängt in den Strafraum. Am hinteren Pfosten lauerte bereits wieder Silvan Bachmann, der sich diese Chance nicht entgehen liess und Entlebuch in Führung brachte. Sins reagierte umgehend und hatte bei einem Schuss, der die Latte noch streifte etwas Pech zu beklagen. Leider erwischten die Entlebucher dann einen Kaltstart in die zweite Hälfte der Verlängerung. Sins lancierte einen schnellen Angriff und ähnlich wie bereits beim ersten Treffer liess man dem Gegner im Zentrum zu viel Raum und Zeit. Es folgte ein Zuspiel nach Aussen und anschliessend der tödliche Querpass in den Strafraum, wo der eingewechselte Gabriel Gumann locker den Ausgleich erzielen konnte. Wenn man am Entlebucher Spiel etwas bemängeln wollte, dann vielleicht der Punkt, dass man in gewissen Situationen zu nett zum Gegner war. Beide Gegentore kündigten sich mit ihren Sololäufen praktisch an und wären mit einem taktischen Foulspiel wohl zu bremsen gewesen. Danach folge ein Auf und Ab doch keine der beiden Mannschaften konnte sich nochmals klare Torchancen herausspielen.

 

Lotterie Elfmeterschiessen

Da es nach wie vor unentschieden stand, kam es zu einem Elfmeterschiessen. Im Fokus dabei natürlich das Duell des 16-jährigen Entlebuchers Noah Unternährer gegen den mehr als doppelt so alten Routinier Albert Gashi. Für Entlebuch hätte es eigentlich nicht besser beginnen können, denn bereits den ersten Sinser Versuch von Captain Reto Brügger konnte Noah Unternährer parieren. Da aber auch der andere Captain Daniel Kaufmann am Torhüter scheiterte, war der kleine Vorsprung wieder dahin. Es folgten mit Jeremias Würsch und Patrick Wigger zwei sichere Schützen, welche den Elfer beide verwandelten. Nun trat Albert Gashi selber an und brachte Sins mit 2:1 in Führung während dem Manuel Emmenegger seinen Versuch abgewehrt sah. Mathias Stutz erhöhte auf 3:1 für Sins und nun lastete der gesamte Druck auf Christian Affentranger. Dieser war dem Druck und den Psychospielen des Gegners aber gewachsen und verkürzte auf 3:2. Danach kam noch einmal kurz Hektik auf. Michael Hohl führte den Elfmeter zu früh aus und der Unparteiische musste die jubelnden Sinser noch einmal zurückbinden. Doch auch der zweite Versuch war nicht zu halten und so endete das Elfmeterschiessen mit dem Resultat von 4:2 für Sins, die in den Viertelfinal einzogen. Entlebuch blieb nur der Trost die Überraschung ganz knapp verpasst zu haben. Umso bitterer als dass sie an diesem Abend über die gesamte Partie hinweg definitiv nicht die schlechtere Mannschaft waren.

 

Spieltelegramm

Spielort: Farbsachen. – Zuschauer: 130. – Tore: 27. 0:1 Jann Stutz, 63. 1:1 Silvan Bachmann, 103. 2:1 Silvan Bachmann, 106. 2:2 Gabriel Gumann

Penaltyschiessen:

Reto Brügger x, Daniel Kaufmann x, Jeremias Würsch 1:0, Patrick Wigger 1:1, Albert Gashi 2:1, Manuel Emmenegger x, Mathis Stutz 3:1, Christian Affentranger 3:2, Michael Hohl 4:2

Entlebuch: Noah Unternäher, Patrick Wigger, Daniel Kaufmann, Adrian Wigger, Jan Achermann, Linus Bieri (57. Christian Affentranger), Silvan Bachmann, Janik Portmann, Patrick Lötscher, Ivo Thalmann, Manuel Emmenegger

 

 

Niederlage im Derby

Nicht weniger als acht Tore bekamen die zahlreichen Anhänger im Derby zwischen Entlebuch und Wolhusen zu sehen. Wolhusen nahm die drei Punkte dank der besseren Effizienz und einer cleveren Spielweise verdient mit nachhause. Entlebuch konnte zwar zweimal auf einen Rückstand reagieren doch für mehr reichte die Mannschaftsleistung an diesem Abend nicht.

 

Pascal Helfenstein

 

Dass es zwischen den beiden Teams keine grossen Geheimnisse gibt, war relativ schnell klar. Gleich von Beginn weg, gab es weder ein Abtasten noch Taktieren. Auf beiden Seiten suchte man nach einem Ballgewinn den möglichst direkten Weg zum Tor, wobei die Gäste aus Wolhusen mehrheitlich im Ballbesitzt waren. Doch die Zuspiele in die Sturmspitzen liessen zu wünschen übrig. Entlebuch hatte nach zehn Minuten eine erste gute Offensivaktion. Nach einem Freistoss konnte Silvan Bachmann den Ball aber nicht wunschgemäss kontrollieren. Fünf Minuten später ging es nach einem Entlebucher Ballverlust im Angriff blitzschnell. Ein, zwei schnelle und präzise Zuspiele hebelten die Entlebucher Defensive aus. Kevin Küng war rechts aussen seinem Bewacher entwischt, wurde aus der Mitte bedient und erzielte mit einem Schuss in die lange Ecke die Führung für die Gäste.

 

Doppelschlag zum ersten

Das Tor verfehlte bei den Gastgebern seine Wirkung nicht. Angestachelt vom frühen Rückstand legten sie zu und konnten sich besser in Szene setzen. In der 14. Spielminute wäre der Ausgleich beinahe Tatsache geworden, doch Ivo Thalmann alleine vor Torhüter David Wicki, setzte seinen Schuss an den Pfosten. Nur eine Minute später setzte sich eben dieser auf der Seite gekonnt in Szene. Nach einem Spurt Richtung Grundlinie legte er quer in den Strafraum, wo Jan Achermann den Ball zum 1:1 unter die Latte knallte. Entlebuchs Druckphase ging weiter. Drei Minuten später bekamen die Einheimischen einen Freistoss einige Meter von der Eckfahne entfernt zugesprochen. Manuel Emmenegger nahm Anlauf und sein satter Direktschuss zappelte Sekunden später in der nahen Ecke im Netz. Die Farbschachen-Elf versuchte weiter dran zu bleiben und hatte insgesamt die beste Phase im Spiel, verpasste es aber das Skore zu erhöhen. Wolhusen benötigte einige Minuten um sich vom Doppelschlag zu erholen. Aus dem Spiel heraus war es für die Gäste nach wie vor schwierig, zu klaren Torchancen zu kommen doch bei Standards waren sie gefährlich. So musste sich Pascal Bucher nach etwas mehr als einer halben Stunde ziemlich Strecken um einen Schuss von Elias Häfliger zu parieren. Auf der anderen Seite setzte Daniel Kaufmann zu einem Sololauf an, fand jedoch bei seinem Querpass im Strafraum keinen Mitspieler.

 

Doppelschlag zum zweiten

Kurz vor der Pause leistete sich Entlebuch ein Foulspiel in der eigenen Platzhälfte. Nikson Tomaj legte sich den Ball zurecht und flankte in den Strafraum. Während Pascal Bucher den ersten Abschluss noch glänzend parieren konnte, war er gegen den zweiten Versuch machtlos. Kevin Küng reagierte am schnellsten und bugsierte den Ball über die Linie. Nur drei Minuten später kam es zu einer ganz ähnlichen Situation. Wiederum war es ein Freistoss der am Anfang eines Tores der Gäste stand. Captain Alain Brunner lenkte einen Ball leicht ab so dass sich dieser hinter dem Entlebucher Schlussmann ins Tor senkte. So kurz vor der Pause noch die Partie drehen zu können war für die Gäste natürlich von grossem Nutzen.

 

Verschnaufpause nach dem Ausgleich

Auf der anderen Seite gab es für die Einheimischen Gelegenheit sich in der Kabine neu zu sammeln und für die zweite Hälfte nochmals einzuschwören. Dies gelang ihnen auf eindrückliche Weise. Kurze Zeit nach der Pause war es Patrick Lötscher der sich mit viel Einsatz und Hartnäckigkeit links vom Strafraum durchsetzen konnte. Wolhusen brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone und so kam es, dass Linus Bieri aus kurzer Distanz den schnellen Ausgleich für Entlebucher erzielen konnte. Das Derby wurde nun zu einer animierten Partie bei denen beide Mannschaften weiterhin an den Sieg glauben durften. Da sich aber kein Team grobe Schnitzer leistete, waren die Anstrengungen zu einer Tormöglichkeit zu kommen relativ gross. In der 55. Spielminute prüfte Jonas Wicki Pascal Bucher mit einem Schuss, den der Entlebucher Torhüter erst im Nachfassen kontrollieren konnte. Fünf Minuten später wurde Wolhusen nach einem Eckball von Entlebuch ausgekontert. Zwei Pässe waren nötig um Patrick Lötscher alleine vor Jonas Wicki auftauchen zu lassen doch er brachte den Ball nicht am Wolhuser Schlussmann vorbei.

 

Wolhusen clever und effizient zugleich

Es folgten einige Wechsel die den Spielrhythmus auf beiden Seiten ins Stocken brachten. In den letzten zwanzig Minuten verteidigte Wolhusen auf überzeugende Art und Weise. Sie standen klar höher als die Entlebucher und liessen kaum freien Raum. So war Entlebuch oftmals gezwungen einen langen Ball irgendwo ins Niemandsland zu schlagen. Entlebuchs häufigster Spielzug in dieser Phase war der Querpass, was mitunter auch daran lag, dass zu wenig Bewegung im Spiel war. Eine Viertelstunde vor Schluss kamen die Entlebucher zu einem Eckball. Der Ball ging im Zweikampf verloren und diesmal war es Wolhusen das blitzartig umschaltete und die Entlebucher Defensive überforderte. Der eingewechselte Angelo Zimmermann entwischte und tauchte alleine vor Pascal Bucher auf. Der Entlebucher Torhüter war mit seinem Bein am Schuss zwar noch dran, musste aber mitansehen wie der Ball dennoch ins Tor kullerte. Entlebuch versuchte in den Schlussminuten nochmals zu reagieren doch insgesamt gelang ihnen nicht mehr allzu viel Gefährliches. Ab und zu fanden sie zwar mal eine Lücke doch dann trafen die ballführenden Spieler überhastet meist die falschen Entscheidungen. Die Farbschachen-Elf musste gezwungenermassen hinten nun öffnen und so erzielte Wolhusen kurz vor dem Abpfiff durch Edison Krasniqi noch den alles entscheidenden fünften Treffer. Ein kleiner Makel lastete dem Tor jedoch an, ihm ging eine nicht geahndete Abseitsposition voraus. Trotzdem war es ein insgesamt verdienter Sieg für die Gäste aus Wolhusen, die sich gut auf den Gegner eingestellt hatten, clever und effizient waren und bissiger auftraten als die Gastgeber.

 

Entlebuch im Cup in Aktion

Für Entlebuch war es die zweite Niederlage in der laufenden Meisterschaft. Auch wenn man sich diesen Rückschlag nicht gerade im Derby gewünscht hätte, hat er doch aufgezeigt, dass die Bäume auch für sie nicht in den Himmel wachsen. Zu viele Akteure erreichten nicht die optimale Betriebstemperatur, was für einmal auch durch das starke Kollektiv nicht aufgefangen werden konnte. Bereits am Dienstag haben sie die Möglichkeit es wieder besser zu machen. Im 1/8 Final des IFV-Dickerhof-Cup treffen sie zuhause auf den FC Sins. Die Gäste spielen seit dieser Saison eine Liga höher als die Entlebucher und machen dort eine nicht allzu schlechte Figur. Man darf also gespannt sein, wie sich die Farbschachen-Elf als Underdog gegen den Gast aus Sins schlagen wird. Anpfiff ist am Dienstag um 20.00 Uhr auf dem Farbschachen.

 

 

 

 

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Spieltelegramm

Spielort: Farbsachen. – Zuschauer: 330. – Tore: 10. 0:1 Kevin Küng, 15. 1:1 Jan Achermann, 18. 2:1 Manuel Emmenegger, 40. 2:2 Kevin Küng, 43. 2:3 Alain Brunner, 48. 3:3 Linus Bieri, 76. 3:4 Angelo Zimmermann, 90. 3:5 Edison Krasniqi

Entlebuch: Pascal Bucher, Patrick Wigger, Daniel Kaufmann, Adrian Wiggger (82. Christian Affentranger), Jan Achermann, Linus Bieri (88. Silvan Bachmann), Silvan Bachmann (57. Michael Koch), Janik Portmann, Patrick Lötscher, Ivo Thalmann, Manuel Emmenegger

Wolhusen: David Wicki, Cyrill Marbacher, Jonas Wicki, Elias Häfliger, Roland Burri, Alain Brunner, Nikson Tomaj (66. Edison Krasniqi, Kevin Küng, Daniel Brunner, Dominik Röösli, Mohamed Amine Jeffal (72. Angelo Zimmermann)

Bemerkungen: 3x gelb für Wolhusen, 2x gelb für Entlebuch

 

 

 

FC Gunzwil II – FC Entlebuch 0:5 (0:1)

Mit Geduld und dank dem längeren Atem setzen sich die Entlebucher gegen Gunzwil klar durch. Nach der Pflicht in Durchgang eins folgte in der zweiten Hälfte die Kür welche durchaus noch mit dem einen oder anderen Treffer mehr hätte belohnt werden können.

 

Pascal Helfenstein

 

Gunzwil stand zu Beginn der Partie extrem hoch und machte den Entlebuchern das Leben doch schwer. Das Spiel fand mehrheitlich in der Platzhälfte der Gäste statt und Entlebuch bekundete Mühe damit, den Ball mal länger aus der eigenen Platzhälfte rauszuhalten. Nur ganz selten gelang mal ein Vorstoss in den gegnerischen Strafraum und dort waren die Abschlüsse allesamt zu ungenau. Auf der anderen Seite war da Pascal Bucher mehr gefordert. Gleich zweimal wehrte er am Boden mit dem Fuss ab und verhinderte die Führung für die Gastgeber.

 

Erst der dritte Treffer zählt

Entlebuch versuchte zu reagieren, oft stand man einfach zu weit weg vom Gegner um genug Druck auf den Ballführenden zu machen oder sich mal einen zweiten Ball erobern zu können. Dennoch fanden sie nun regelmässiger eine Lücke beim Gegner, doch zweimal annullierte der Unparteiische den Führungstreffer wegen einer Abseitsposition. Gunzwil blieb hartnäckig und kam zu mehreren Freistössen, konnte aber insgesamt zu wenig daraus machen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde sorgte Lars Schmid sozusagen für etwas Beruhigung auf Seiten der Entlebucher. Alleine am Strafraum setzte er sich gegen den ersten, dann gleichzeitig gegen zwei weitere Verteidiger durch, legte zur Seite und erzielte flach und präzise den Führungstreffer für Entlebuch. Bis zur Pause blieb das Spiel ausgeglichen. Gunzwil war mit dem Stellen der Abseitsfalle sehr erfolgreich, hatte aber seinerseits schon etwas von der Startdynamik eingebüsst.

 

Das Spiel dreht in Richtung des Favoriten

Nach der Unterbrechung schien es zuerst so, als ob die ausgewogene Partie ihre Fortsetzung finden würde. Erst prüfte Daniel Kaufmann den gegnerischen Torwart und nur kurz darauf rettete Adrian Wigger im eigenen Strafraum vor dem einschussbereiten Gegner. Je länger das Spiel nun dauerte, desto grössere Spielanteile konnten die Entlebucher für sich verbuchen. Nur das zweite Tor fehlte –noch. In der 61. Spielminute wurde Adrian Wigger nach einem Freistoss rechts aussen lanciert. Er lief zur Grundlinie, flankte in den Strafraum und dort setzte Jan Achermann seinen Kopfball an den linken Pfosten. Vier Minuten später eroberte eben dieser einen Ball von einem Verteidiger. Manuel Emmenegger übernahm aussen, zog Richtung Strafraum und sah die Chance für einen Direktschuss. Der Abpraller kugelte zurück und Jan Achermann war bereits zur Stelle und schob zum 2:0 für Entlebuch ein. Die Truppe vom Farbschachen trat nun viel dominanter auf und Gunzwil glaubte nicht mehr so richtig an seine Chance. Ohne Konzept und ab und zu auch etwas überfordert mussten sie mitansehen, wie Entlebuch einen Angriff um den anderen startete.

 

Chancen im Minutentakt

Eine gute Viertelstunde vor Schluss war es Entlebuchs Spielertrainer, der aus dem Mittelfeld Lars Schmid lancierte. Dieser revanchierte sich und legte sogleich wieder für ihn auf. Im Fallen versuchte er den Gunzwiler Schlussmann zu überlisten, doch dieser parierte den Abschlussversuch nach aussen. Dort stand aber bereits Lars Schmid der nochmals zu seinem Trainer in der Mitte passte und die zweite Chance liess dieser sich nicht mehr nehmen und versorgte den Ball in der nahen Ecke. Gunzwil kam nur noch selten in den Entlebucher Strafraum und wenn wurden die Gäste gemeinsam immer Herr der Lage. Entlebuchs Schaulaufen ging weiter und wurde kurz vor Schluss mit dem vierten Treffer belohnt. Ivo Thalmann setzte sich gegen seinen Gegner durch und spielte zum eingewechselten Linus Bieri, welcher dem Schlussmann der Gastgeber keine Chance liess. Bereits lief die Nachspielzeit als Fabian Brun nochmals Richtung Grundlinie los spurtete. Sein Pass in die Mitte wurde zur idealen Vorlage für Silvan Bachmann, der ohne Probleme auf 5:0 erhöhen konnte. Gleichzeitig pfiff der Unparteiische ab, man hatte irgendwie das Gefühl, als ob er etwas Erbarmen mit den Gastgebern hätte. Schlussendlich war es dann doch ein klarer Sieg für den Favoriten, dem es wiederum gelang einen Gang zuzulegen und zum Schluss noch zwei oder drei Tore mehr hätte erzielen können.

 

 

Spieltelegramm

Spielort: Linden. – Zuschauer: 150. – Tore: 34. 0:1 Lars Schmid, 65. 0:2 Jan Achermann, 73. 0:3 Daniel Kaufmann, 87. 0:4 Linus Bieri, 90.+ 0:5 Silvan Bachmann

Entlebuch: Pascal Bucher, Patrick Wigger, Michael Koch (59. Silvan Bachmann), Janik Portmann (83. Tim Unternährer), Daniel Kaufmann, Ivo Thalmann, Manuel Emmenegger (86. Remo Wigger), Patrick Lötscher, Adrian Wigger (66. Linus Bieri), Lars Schmid (78. Fabian Brun), Jan Achermann

Bemerkungen: 1x gelb für Entlebuch, 1x Pfostenschuss und 1x Lattentreffer Entlebuch

 

 

 

Entlebuch setzt Siegesserie fort

In einem flauen Spiel erringen die Entlebucher den nächsten Sieg. Zwei Tore kurz nach der Pause brachen den Gästen das Genick. Grosswangen verpasste es derweil dem Spiel früh eine andere Richtung zu geben.

 

Pascal Helfenstein

 

Für beide Teams ging es in den ersten Minuten darum sich auf dem nassen Terrain zurecht zu finden, hatte es doch kurz vor Anpfiff leicht zu nieseln begonnen. Entlebuch versuchte dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, bekundete jedoch etwas Mühe die Richtige Mischung zwischen temporeichem aber nicht überhastetem Spiel zu finden. Dennoch kamen sie zweimal gefährlich vors Tor der Gäste konnten aber nicht reüssieren. Grosswangen beschränkte sich vorerst auf Konter zu lauern und agierte öfters mit langen Bällen. Ein solcher Ball brachte die Entlebucher in der 18. Spielminute in Bedrängnis. Trotz zahlenmässiger Überlegenheit gelang es den Entlebuchern nicht, den Ball gemeinsam aus dem Strafraum zu befördern. Profiteur davon war Endrit Tarashaj der an den Ball kam und nur noch ungestüm davon getrennt werden konnte, was in einem Elfmeter für Grosswangen endete. Der Gefoulte trat gleich selber an fand jedoch in Noah Unternährer seinen Meister. Dieser wählte die richtige Ecke und parierte den Schuss vor der jubelnden Entlebucher Anhängerschaft.

 

Das Spiel bleibt zerfahren

Entlebuch noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen versuchte nochmals zuzulegen. Drei Minuten später setzten die Entlebucher in der gegnerischen Hälfte nach einem ruhenden Ball nach. Adrian Wigger wurde rechts aussen lanciert und dessen scharfe Hereingabe fand den Weg zu Manuel Emmenegger am hinteren Pfosten. Dieser liess den Ball kurz abtropfen und erzielte mit einem satten Schuss die Führung für die Einheimischen. Trotz der Führung im Rücken blieb es eine zähe Partie. In den Reihen der Entlebucher fehlte es oftmals am letzten Zuspiel in die Spitze während dem die Gäste aus Grosswangen viele Zweikämpfe im Mittelfeld für sich entscheiden konnten. Erst kurz vor der Pause wurde es nach einem Standard nochmals gefährlich doch mit vereinten Kräften konnte der FC Grosswangen mitunter auf der Linie noch klären.

 

Zehn starke Minuten

Nach der Pause traten die Entlebucher überzeugender auf. Es war deutlich mehr Bewegung in ihrem Spiel und dementsprechend auch viel mehr Anspielstationen verfügbar. Drei Minuten nach Wiederanpfiff schickte der eben eingewechselte Michael Koch Adrian Wigger in die Tiefe. Dieser legte den Ball zur Mitte wo der Ball zwei Stationen später vor die Füsse von Ivo Thalmann fiel. Aus kurzer Distanz liess er Nino Bähler nicht den Hauch einer Chance und erhöhte auf 2:0. Entlebuch blieb dran und gut fünf Minuten später war es ein langer Ball der die Verteidigung der Gäste zu überwinden vermochte. Michael Mahler, der an diesem Abend die dezimierte Farbschachen-Truppe verstärkte, zog alleine in den Strafraum ein. Nino Bähler eilte heraus und konnte den Entlebucher Routinier nur noch mit einem Foul stoppen. Captain Patrick Wigger übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoss sicher.

 

Der Favorit lässt nicht viel anbrennen

Die Körpersprache der Gäste aus Grosswangen sprach nun Bände. Innert zehn Minuten waren ihre Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichte gemacht worden. In der Folge kontrollierten die Entlebucher weitgehend das Spiel. Grosswangen hatte bis dato noch keinen Torschuss in der zweiten Hälfte zu verzeichnen. Die wenigen Aufreger in der zweiten Hälfte waren einige Fouls gegen Ende der Partie als beim einen oder anderen Spieler auch etwas Frust raus musste. In der Nachspielzeit erzielten die Gäste dann nach einem Abpraller noch den Anschlusstreffer zum 3:1. Zum Schluss dennoch ein klarer Sieg für die Entlebucher die ihre Serie weiter fortsetzen.

 

Spieltelegramm

Spielort: Farbschachen. – Zuschauer: 230. – Tore: 21. 1:0 Manuel Emmenegger, 48. 2:0 Ivo Thalmann, 54. 3:0 Patrick Wigger, 90.+ 3:1 Armend Tarashaj

Entlebuch: Noah Unternährer, Patrick Wigger, Daniel Kaufmann, Adrian Wigger (72. Tim Unternährer), Michael Mahler (81. Ueli Renggli), Fabian Brun (46. Michael Koch), Lars Schmid, Janik Portmann, Patrick Lötscher (66. Remo Wigger), Ivo Thalmann, Manuel Emmenegger

Grosswangen: Nino Bähler, Lukas Wüest, Mario Stöckli (19. Marco Hofstetter), Elias Wälti, José Manuel Marciel Chaves, Shendrit Krasniqi (67. Raphael Meyer), Sven Baumeler, Roland Stöckli (46. Julius Wüest), Endrit Tarashaj, Michael Stöckli, Francesco Nassa (80. Armend Tarashaj)

Bemerkungen: 18. Unternährer hält Foulelfmeter von Tarashaj, 1x gelb für Entlebuch, 2x gelb für Grosswangen

1/16 – Final – IFV-Dickerhof-Cup Olympique Lucerne 4. Liga – FC Entlebuch 0:1 (0:0)

Olympique Lucerne – FC Entlebuch 0:1 (0:0)

Der FC Entlebuch gewinnt in letzter Minute in einem hartumkämpften Cupspiel gegen das Team von Olympique Lucerne und zieht damit seit langem wieder einmal in die Cup-Achtels-Finalspiele ein.

Was auf dem Papier für die Entlebucher als eine leichte Aufgabe interpretiert werden könnte, stellte sich im Ernstkampf als eine echte Herausforderung heraus. Die Stadt Luzerner verlangten von ihren Gästen bis zur letzten Minute alles ab und von einem Klassenunterschied war lange Zeit nichts zusehen. Die technisch hervorragend bestückten Luzerner spielen für ihr Niveau einen überdurchschnittlichen Fussball und bereiteten den Entlebucher mit ihrem Konterspiel ab und zu einige Probleme. Doch die gesamte Verteidigung, vorallem der Junioren-Torwart Noah Unternährer, blieb über die ganze Spieldauer fehlerlos.

Die Mannschaft vom FC Entlebuch bestimmte über die meiste Zeit das Spielgeschehen und verzeichnete in beiden Halbzeiten ein hohes Chancenplus. Leider mussten aber die spärlich erschienenen Zuschauer bis zur letzten Minute warten, als Adrian Wigger mit einem satten Flachschuss via Innenpfosten den gegnerischen Torhüter Florian Schwizer zum verdienten Sieg bezwang.

Zusammenfassend lässt es sich sagen, dass die erste Mannschaft des FC Entlebuch seit dem Beginn der neuen Meisterschaft einen erfrischenden und dynamischen Fussball spielt, die Verantwortlichen stets gewillt und mutig sind, den jungen Spielern immer wieder das Vertrauen zu schenken und man sehr lange in den Vereinsbüchern zurückblättern muss, als man die ersten drei Cuprunden erfolgreich überstanden hat.

Matchtelegramm
Spielort
: Allmend Süd Luzern. – Tor: 90. Min. Adrian Wigger 0:1

Entlebuch: Noah Unternährer, Christian Affentranger, Patrick Wigger, Fabian Brun, Daniel Kaufmann, Michael Koch, Ivo Thalmann, Manuel Emmenegger, Patrick Lötscher, Jan Achermann, Silvan Bachmann (Ersatzspieler: Ivan Stalder, Tim Unternährer, Janik Portmann, Adrian Wigger, Lars Schmid)

Bemerkungen: 5x gelb und 1x rot für Olympique Lucerne, 1x gelb für Entlebuch

Ueli Felder

Teuer erkämpfter Pflichtsieg

Knapp und zuletzt noch zu neunt besiegen die Entlebucher Tabellenschlusslicht Zell. Die Schlussphase des Spiels werden wohl beide Mannschaften so schnell nicht vergessen.

 

Pascal Helfenstein

 

„Gleich von Beginn an voll in die Zweikämpfe gehen und ihnen den Schneid abkaufen“. Mit diesen Anweisungen stiegen die Gastgeber aus Zell in die Partie gegen den Favoriten aus dem Entlebuch. So richtig gelingen wollte dies den Akteuren aus Zell aber nicht. Entlebuch versuchte einen gepflegten Spielaufbau zu betreiben, was sich auf dem engen und holprigen Terrain aber als anspruchsvoll herausstellte. Trotzdem kamen die Entlebucher in der Startviertelstunde zu zwei guten Möglichkeiten doch sowohl Lars Schmid wie auch Patrick Lötscher blieb der Führungstreffer verwehrt.

 

Der Favorit geht in Führung

Rund zwanzig Minuten dauerte es, bis auch der FC Zell einen ersten Abschlussversuch zu verzeichnen hatte doch Pascal Bucher im Entlebucher Tor hatte keine Mühe die Chance zu neutralisieren. Nur Sekunden später lancierte Entlebuch einen schnellen Angriff über die rechte Seite. Adrian Wigger legte quer durch den Strafraum und fand am hinteren Pfosten Jan Achermann der zum 1:0 für den Favoriten einschieben konnte. Gut fünf Minuten später bekamen die Entlebucher einen Freistoss in der Nähe des gegnerischen Strafraumes zugesprochen. Daniel Kaufmanns Schuss blieb in der Abwehr hängen fiel aber Jan Achermann vor die Füsse. Dieser suchte sofort den Abschluss und brachte den Ball in Richtung Tor. Im Strafraum wurde der Schuss von Lukas Bigler abgelenkt und segelte unhaltbar ins Tor des FC Zell. Mit der Zwei-Tore-Führung kontrollierten die Entlebucher das Spiel bis zur Pause. Dem FC Zell gelang wenig Zusammenhängendes. Es fehlte an Kreativität und Durchschlagskraft. Etwas wie Gefahr kam selten auf und wenn nur wenn die Entlebucher sich unnötig selber in Bedrängnis brachten.

 

Die Unterbrechung kommt den Gästen gelegen

Nach der Pause erwischte der FC Zell den besseren Start in die zweite Hälfte. Gleich doppelt fanden sie den Weg vors Entlebucher Tor doch einmal hiess Janik Portmann Endstation und das zweite Mal hielt Pascal Bucher mit einer Parade seinen Kasten rein. Entlebuch hatte den Faden offensichtlich etwas verloren und kämpfte nun darum wieder in die Partie und vorallem zu ihrem Spiel zu finden. Nach einem Freistoss in der 62. Spielminute kam Lukas Bigler ziemlich frei zum Kopfball. Zum Leidwesen der Einheimischen flog der Ball aber knapp über die Latte. Entlebuch konnte das Geschehen erst eine halbe Stunde vor Schluss wieder ausgeglichener gestalten und versuchte mit Nadelstichen die Entscheidung herbeizuführen. Die gefährlicheren Aktionen fanden aber im eigenen Strafraum statt.

 

Ein Elfmeter und zwei rote Karten

Der FC Zell glaubte nun gegen Entlebuch die ersten Punkte holen zu können und blieb äusserst hartnäckig. Hinzu kam dass Entlebuch nach der zweiten gelben Karte gegen Jan Achermann mit einem Mann weniger auf dem Feld stand. Zehn Minuten vor Schluss hätte der Anschlusstreffer eigentlich fallen müssen, doch Joao Rodrigues scheitere aus bester Abschlussposition kläglich. Sechs Minuten später macht er es vom Elfmeterpunkt aus jedoch besser. Nach einem Entlebucher Handspiel verwertete er den Penalty sicher. Dies war Zugleich der Startschuss für eine hektische und nervenaufreibende Schlussphase. Zell war dem Ausgleich nun näher als die Entlebucher der Entscheidung. In der 88. Spielminute konnten sich die Entlebucher nochmals bei ihrem Schlussmann bedanken, der mit einer tollen Parade den Ausgleich verhinderte. Es folgte eine lange Nachspielzeit mit vielen Fouls und einigen Gehässigkeiten auf beiden Seiten bei denen auch der Unparteiische nicht immer die beste Figur machte. So zum Beispiel als er Silvan Bachmann nach einem Rencontre mit der zweiten gelben Karte vom Feld stellte, während sein Gegenspieler der ihn zuvor tätlich angegangen hatte straffrei ausging. Entlebuch verkraftete jedoch auch diesen Rückschlag und rettete die knappe Führung ins Ziel.

 

IFV-Dickerhof-Cup / 1/16 – Final

Bereits am Dienstag 26.09.2017 gilt es für die Kaufmann-Elf wieder Ernst. Nach einem Freilos in Runde zwei treffen die Entlebucher im Cup nun auswärts auf Olympique Lucerne. Das Spiel beginnt um 20:00 Uhr auf der Luzerner Allmend. Die Farbschachen-Elf freut sich auch unter der Woche auf lautstarke Unterstützung im Kampf um den Einzug in die nächste Cuprunde.

 

Spieltelegramm

Spielort: Gass. – Zuschauer: 125. – Tore: 21. 0:1 Jan Achermann, 27. 0:2 Lukas Bigler (Eigentor), 86. 1:2 Joao Rodrigues (Handelfmeter)

Entlebuch: Daniel Kaufmann, Jan Achermann, Patrick Lötscher, Ivo Thalmann, Manuel Emmenegger, Lars Schmid, Adrian Wigger, Patrick Wigger, Nicola Hofstetter, Pascal Bucher, Janik Portmann (eingewechselt Silvan Bachmann, Christian Affentranger, Michael Koch, Fabian Brun, Tim Unternährer)

Bemerkungen: 79. Platzverweis Jan Achermann, 90.+ Platzverweis Silvan Bachmann

 

Last Minute Sieg für Entlebuch

Offener Schlagabtausch mit glücklichem Entlebucher Ende

 

FC Buttisholz  – FC Entlebuch 3:4 (1:1)

 

Nicht weniger als sieben Tore bekamen die Zuschauer zwischen Buttisholz und Entlebuch zu sehen. Nach einer ziemlich unaufgeregten ersten Hälfte, verkam die Partie in Durchgang zwei zu einem äusserst attraktiven Offensivspektakel, mit dem besseren Ausgang für die Gäste aus dem Entlebuch.

 

 

Pascal Helfenstein

 

Trotz des nassen Terrains gab es zu Beginn der Partie zwischen Buttisholz und Entlebuch kaum ein Abtasten. Es waren noch nicht einmal zwei Minuten gespielt da lancierte Christian Affentranger aus dem Mittelfeld mit einem Traumpass Lars Schmid. Der Entlebucher Torjäger schüttelte seine Gegenspieler mit Leichtigkeit ab und erzielte mit seinem Schuss durch die Beine des gegnerischen Torhüters hindurch die frühe Führung für die Entlebucher. Die Gastgeber benötigen aber nicht allzu lange um sich von diesem schnellen Gegentreffer zu erholen. Nach und nach fanden sie besser ins Spiel und kamen ihrerseits zu mehreren Eckbällen und einigen gefährlichen Chancen doch der Torerfolg blieb ihnen noch verwehrt. Dennoch waren es die Gastgeber die dem Spiel nun den Ton angaben.

 

Entlebuch hauptsächlich in der Defensive

Die Dominanz war besonders im Mittelfeld ersichtlich, wo die Entlebucher zu zögerlich und zu wenig konsequent zur Sache gingen. Dementsprechend viel zu tun hatte die eigene Verteidigung. Die beiden jungen Aussenverteidiger Tim Unternährer und Janik Portmann wurden von ihren zweikampfstarken Gegnern mehr als nur gefordert. Dasselbe galt auch für die Entlebucher Rückversicherung in der Person von Patrick Wigger, der gleich mehrere brenzlige Situationen ruhig und gekonnt entschärfte. Entlebuch tauchte nur noch ganz vereinzelt vor dem gegnerischen Tor auf und schaffte es nicht, den Spielrhythmus des Gegners zu brechen. Nach einer halben Stunde trat das Unausweichliche dann ein und der FC Buttisholz glich verdient zum 1:1 aus. Linus Klemenjak setzte sich auf der Seite durch, spielte in die Mitte und Matthias Erni bekundete dort keine Mühe einzuschieben. Bis zur Pause änderte sich nur wenig. Entlebuch agierte zu statisch und wurde vom Gegner stets aggressiv und schnell bedrängt, was wiederum zu vielen Ballverlusten oder Pässen nach dem Prinzip Hoffnung führte.

 

Ausgeglichene Partie nach dem Pausentee

Zu Beginn der zweiten Hälfte gab es für die Zuschauer dann ein Déjà-vu. Wiederum waren nicht mal zwei Minuten gespielt als Chregu Affentranger seinen Mitspieler Lars Schmid im Sturm anspielte und der alleine auf Torhüter Jost loszog, diesmal den Ball aber nicht am Schlussmann vorbei bringen konnte. Das Spiel gestaltete sich nun je länger je mehr ausgeglichener. Wechsel auf beiden Seiten brachte frischen Wind ins Spiel und Buttisholz schien nun für die grosse Laufarbeit in Halbzeit eins etwas Tribut zollen zu müssen. Zehn Minuten später konnten sich die Entlebucher bei ihrem Schlussmann bedanken, dass die Gastgeber nicht in Führung gingen. Gleich zwei Abschlüsse hintereinander parierte Pascal Bucher nachdem sich Buttisholz auf der Seite hatte durchsetzen können.

 

Es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch

Eine Viertelstunde vor Schluss startete Entlebuch einen tollen Angriff über mehrere Stationen. Der eingewechselte Lukas Studer monopolisierte den Ball und spielte nach rechts aussen. Adrian Wigger liess seinen Gegner stehen, spielte zur Mitte und fand dort Manuel Emmenegger, der den Ball rechts am Torhüter vorbei zur erneuten Führung ins Netz drosch. Doch auch diesen vermeintlichen Rückschlag steckte Buttisholz gekonnt weg denn nur zwei Minuten später hiess es bereits 2:2. Nach einem Einwurf auf Höhe des Strafraums misslang ein Klärungsversuch nach vorne, wobei der Ball auf der Strafraumlinie vor die Füsse von Pascal Fischer fiel. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball rechts oben unhaltbar im Entlebucher Tor. Spätestens jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams spürten dass ein Sieg für sie drin lag und dementsprechend gingen beide auch vermehrt Risiken ein. Nachdem Entlebuch die erneute Führung nur knapp verpasste, machte es Buttisholz in der 80. Spielminute besser und erzielte seinerseits den dritten Treffer. Wiederum war dem Tor ein Wirrwarr im Entlebucher Strafraum vorausgegangen und wiederum war es Pascal Fischer der aus ähnlicher Position wie vorhin traf.

 

Göttin Fortuna für einmal eine Entlebucherin

Noch waren gut zehn Minuten zu spielen und gewonnen war für die Gastgeber noch lange nichts. Drei Minuten später griff Entlebuch über links an. Lars Schmid flankte in den Strafraum, Lukas Studer streckte sich und konnte den Ball knapp noch zu Jan Achermann verlängern, der darauf spekuliert hatte und mit einem tollen Schuss für den erneuten Ausgleich sorgen konnte. Das Spiel lag nun auf Messers Schneide und jeder Ballverlust konnte für die Entscheidung sorgen. In der langen Nachspielzeit kamen beide Teams nochmals zu Grosschancen. Es lief bereits die 95. und letzte Spielminute als Pascal Bucher einen Angriff über links einleitete. Einige Stationen später setzte sich Lars Schmid im Strafraum noch einmal klasse durch, legte für den heranbrausenden Adrian Wigger auf. Dieser spielte einen tödlichen Querpass in den gegnerischen Strafraum und Jan Achermann hämmerte die Kugel zum viel umjubelten Siegtreffer ins gegnerische Netz. Nach einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei nahmen die Entlebucher somit alle Punkte mit nach Hause. Aufgrund der ausgeglichenen Chancen und Spielanteile wäre ein Unentschieden wohl für beide Mannschaften verdient gewesen doch manchmal muss man das Glück eben auch etwas erzwingen können.

 

Spieltelegramm

Spielort: Sportpark. – Zuschauer: 100. – Tore: 2. Min. 1:0 Lars Schmid, 30. Min. 1:1 Matthias Erni, 75. Min. 2:1 Manuel Emmenegger, 77. Min. 2:2 Pascal Fischer, 80. Min. 3:2 Pascal Fischer, 83. Min. 3:3 Jan Achermann, 95. Min. 3:4 Jan Achermann

Entlebuch: Pascal Bucher, Patrick Wigger, Tim Unternährer, Christian Affentranger (85. Roland Röösli), Janik Portmann, Ivo Thalmann (73. Lukas Studer), Manuel Emmenegger, Linus Bieri (46. Tobias Schumacher), Adrian Wigger, Jan Achermann, Lars Schmid

Bemerkungen: 2x gelb Entlebuch, 1x gelb Buttisholz

Entlebuch gewinnt das erste Heimspiel der Saison deutlich

Fussball Herren, 3. Liga: FC Entlebuch – FC Triengen 5:2 (2:1)

 

Der FC Entlebuch reagiert vorbildlich auf die überraschende Niederlage zum Saisonauftakt und lässt dem Gast aus Triengen auf dem Farbschachen keine Chance. Während vor der Pause die Begegnung noch einigermassen ausgeglichen war, spielte nach Wiederanpfiff fast nur noch das Heimteam.

 

 

Raphael Bucher

 

Bei heissen äusseren Bedingungen pfiff der souveräne Schiedsrichter Kaufmann das erste Heimspiel des FC Entlebuch in der Saison 2017/2018 pünktlich an. Beide Mannschaften leisteten sich in der Anfangsphase ein langsames Abtasten. Der Gast aus dem Suhrental stand dabei auffällig tief in der eigenen Platzhälfte und überliess der Farbschachenelf den Raum für einen gepflegten Spielaufbau. Zu Beginn konnten die Mannen aus dem Entlebuch mit diesem Raum aber nicht sehr viel anfangen, da die Präzision bei den Pässen fehlte. So dauerte es bis in die 11. Minute, bis zum ersten Mal so etwas wie Gefahr für das Tor von Triengen aufkam. Aber Lars Schmid wurde zu stark bedrängt und konnte den Ball nicht auf das Gehäuse bringen.

 

Triengen trifft zweimal nur die Latte

Zwei Zeigerumdrehungen später hätte der FC Triengen in Führung gehen können. Nach einer flachen Eckballvariante hämmerte Bisang den Ball aus 20 Metern an die Latte, Torhüter Bucher wäre ohne Abwehrchance gewesen. Dieser Knaller weckte die Entlebucher und sie suchten nun ihrerseits die Offensive. In der 16. Minute konnte Wyss einen Flankenball von Christian Affentranger nur ungenügend mit den Fäusten zur Mitte klären, Manuel Emmenegger reagierte klug und köpfte den Abpraller über den Torhüter hinweg in die Maschen. Triengen antwortete auf dieses Gegentor mit zwei gefährlichen Distanzschüssen von Berisa. Beim zweiten Versuch landete der Ball aus dem linken Halbfeld wiederum an der Latte. Auch hier wäre Bucher nicht mehr rangekommen. Danach neutralisierten sich die Mannschaften für 20 Minuten weitgehend im Mittelfeld. Die letzten fünf Minuten vor der Pause hatten es dann aber wieder in sich. Zuerst entwischte der wirblige Sutha der gesamten Entlebucher Verteidigung, bevor Nico Hofstetter störend eingreifen konnte. Der Ball landete aber nur gerade bei Jovcev, der keine Mühe hatte die Kugel zum Ausgleich reinzuschieben. Das Heimteam versuchte noch vor der Pause wieder in Führung zu gehen und drückte nach vorn. Bei einem Eckball in 45. Minute wurde dann Captain Patrick Wigger zu Boden gerissen. Den fälligen Strafstoss verwertete der Gefoulte souverän gleich selber.

 

Entlebuch dominiert die zweite Halbzeit

Man spürte, dass die Mannen von Trainer Daniel Kaufmann nach der Pause sofort die Vorentscheidung suchen wollten. Ein erster Abschluss von Manuel Emmenegger war noch zu harmlos. Aber schon in der 50. Minute war es soweit. Lars Schmid entwischte seinem Bewacher nach einen flachen Pass in die Tiefe und düpierte den hinauseilenden Torhüter Wyss mit einem Heber aus spitzem Winkel. Nun spielte eigentlich nur noch das Heimteam. Man liess den Ball gepflegt in den eigenen Reihen zirkulieren, ohne dem Gegner Raum für Konter zu geben. In der 60. Minute entwischte dann wiederum Lars Schmid. Da diesmal der Winkel jedoch zu spitz für einen Direktschuss war, wählte er den Pass zur Mitte. Dort schob Jan Achermann den Ball zum 4:1 über die Linie. Der FC Entlebuch verwaltete in der Folge geschickt den Vorsprung und es dauerte bis zur 80. Minute, bis Triengen zur ersten richtigen Chance der zweiten Halbzeit kam. Nach einer schönen Ballstafette kam Sutha im Strafraum der Entlebucher zu Fall. Schiedsrichter Kaufmann entschied korrekterweise auf Elfmeter und Captain Peter verwandelte diesen souverän zum 4:2. Wer nun aber ein letztes Aufbäumen des Gastes erwartete, lag falsch. Es war das Heimteam, welches sich in der Folge Chance um Chance rauspielte. In der Nachspielzeit stellte Lars Schmid dann mit einem satten Schuss aus 17 Metern den Drei-Tore-Vorsprung wieder her.

 

Spieltelegramm

Spielort: Farbschachen. – Zuschauer: 180. – Schiedsrichter: Kaufmann. – Tore: 16. 1:0 Manuel Emmenegger, 41. 1:1 Jovcev, 45. 2:1 Patrick Wigger (P), 50. 3:1 Lars Schmid, 60. 4:1 Jan Achermann, 80. 4:2 Peter (P). 90+4 5:2 Lars Schmid – Entlebuch: Pascal Bucher, Nico Hofstetter, Patrick Wigger, Christian Affentranger, Sven Unternährer, Manuel Emmenegger, Ivo Thalmann, Linus Bieri, Janik Portmann, Lars Schmid, Jan Achermann (63. Jörg Dahinden, 63. Tim Unternährer, 76. Michi Koch, 85. Fabian Brun) – Bemerkungen: 1x gelb für Entlebuch, 1x gelb für Triengen; 13. Minute Lattenschuss Triengen; 17. Minute Lattenschuss Triengen; 87. Minute Abseitstor Entlebuch.

Schlappe für Entlebuch zum Saisonauftakt

Fussball 3. Liga:

Sursee – Entlebuch 4:0 (0:0)

Nach einer einigermassen anständigen ersten Halbzeit startete der FC Entlebuch nach der Pause mit zwei Topchancen. Kurz darauf erzielte Sursee den Führungstreffer, bei den Gästen passte danach nichts mehr zusammen.

Gerry Gut

Für den FC Entlebuch gab es auf dem Hauptspielfeld in Sursee nichts zu holen. Zu statisch und variantenlos war die Spielanlage und deshalb für den keck aufspielenden Gegner leicht durchschaubar. Das ganze Team erwischte zum Saisonauftakt einen schwarzen Abend. Bereits in der fünften Spielminute schlüpfte ein halbhoch getretener Pass durch die gesamte Abwehr. Torhüter Silvan Aemmer verhinderte mit einer Glanztat den frühen Gegentreffer durch den frei stehenden Serge Koch.

Wenig Torgefahr beiderseits

Die beiden einzigen Möglichkeiten für Entlebuch bis zur Pause boten sich Lars Schmid. Dieser wurde in der 12. Minute von Christian Affentranger steil angespielt. Der gegnerische Torhüter Shaban Krasniqi zögerte, so dass Schmid den Ball an ihm vorbei spitzeln konnte. Ein Verteidiger konnte jedoch knapp vor der Linie klären. Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Schmid alleine am herauseilenden Torwart. Auch Sursee verzeichnete bis dahin nur eine einzige Chance. Zu leicht kam Dominic Zbinden in der 15. Minute zum Flanken. Der Kopfball von Serge Koch flog jedoch über das Tor. Die Kaufmann-Elf suchte meistens den Weg durch die Mitte, zu oft mit lang getretenen Pässen, welche keine Probleme für die sicher stehende Abwehr der Gastgeber darstellten.

Zwei Topchancen, danach nichts mehr

In der 47. Minute hätte die Führung für Entlebuch fallen müssen. Lars Schmid überwand für einmal seinen Gegenspieler und stand alleine vor dem Torhüter. Doch anstatt zur Mitte zum frei stehenden Jan Achermann zu schieben, versuchte er es mit einem Schieber, welchen Shaban Krasniqi problemlos behändigte. Und zwei Minuten später verfehlte Jan Achermann per Kopf nach einem Flankenball von Christian Affentranger. Nach zögerlichem Verhalten der Entlebucher Abwehr stand Serge Koch in der 51. Minute plötzlich alleine vor Silvan Aemmer und bekundete keine Mühe den Führungstreffer für seine Elf zu erzielen. Sursee trat im zweiten Umgang engagierter, präziser und auch lauter auf. So verwunderte es nicht, dass das Team von Luj Nikaj mehr und mehr die Oberhand gewann. Kurze Zeit später fand ein versuchter Abwehrkopfball nach einem Freistoss den Weg an die Latte und danach zischte ein Geschoss von Philippe Steinmann knapp am Tor vorbei. Eine Zeigerumdrehung später streifte ein Flankenball wiederum die Querlatte.

Tor nach Abseitsposition

Die Gäste aus dem Entlebuch fanden kein Rezept, um die gegnerische Abwehr zu knacken. Zu ungenau, zu berechenbar wurden die wenigen Angriffe vorgetragen. Sursee hingegen erhöhte den Druck noch mehr. In der 71. Minute wurde ein weiter Pass hinter die Abwehr vom klar im Abseits stehenden Philippe Steinmann übernommen. Der Pfiff des Schiedsrichters blieb jedoch zum Entsetzen der Gäste und zur Überraschung der Einheimischen aus. Jedenfalls bekundete Steinmann keine Mühe Silvan Aemmer zu umspielen und das 2:0 zu markieren. Diese Szene knickte die Farbschachenelf endgültig. Zu allem Überfluss leistete sich einer der Coaches von Sursee bei einem Einwurf für Entlebuch in der Nähe der Spielerbank noch eine Unsportlichkeit, weshalb er auf die Tribüne verbannt wurde.

Fehlpass und herrliche Kombination

Ein Fehlzuspiel in der Abwehr leitete den dritten Gegentreffer ein. Zwar hätte man den Fehler noch ausmerzen können, doch zu ungestüm agierten die involvierten Verteidiger, so dass Serge Koch schliesslich in der 76. Minute unbedrängt seinen zweiten Treffer erzielen konnte. Vier Minuten später durften die Zuschauer immerhin noch ein sehenswertes Tor bestaunen. Der eingewechselte Spielertrainer Luj Nikaj flankte hoch zur hinteren Torecke, wo der Ball akrobatisch zur Mitte gepasst wurde und Andy Macieira César das klare Verdikt per Hechtkopfball perfekt machte.

Spieltelegramm

Spielort: Schlottermilch. – Zuschauer: 150. –

Schiedsrichter: Muralitharan Thanabalasingam. – Tore: 51. Serge Koch 1:0, 71. Philippe Steinmann 2:0, 76. Serge Koch 3:0, 80. Andy Macieira César 4:0. – Entlebuch: Silvan Aemmer, Patrick Wigger, Nicola Hofstetter, Patrick Lötscher, Christian Affentranger (64. Ivo Thalmann), Sven Unternährer (86. Jörg Dahinden), Linus Bieri (74. Adrian Wigger), Manuel Emmenegger, Silvan Bachmann (82. Janik Portmann), Jan Achermann, Lars Schmid. – Bemerkungen: je drei gelbe Karten, zwei Lattentreffer Sursee.